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Maximilian Pick erkämpft zweimal Gold

Mit Technik und Übersicht: Maximilian Pick (l.) vom PSV Basdorf beim Kodokan-Open (Ju-Jutsu)
Mit Technik und Übersicht: Maximilian Pick (l.) vom PSV Basdorf beim Kodokan-Open (Ju-Jutsu) © Foto: Jürgen Anke
Jürgen Anke / 17.02.2017, 06:00 Uhr
Norderstedt/Basdorf (MOZ) 333 Teilnehmer die aus 53 Vereinen und acht Ländern kamen zum Internationalen Kodokan-Open im Ju-Jutsu Fighting, Duo und Ne-Waza in Norderstedt. Darunter auch sechs Starter vom PSV Basdorf. Alle erkämpften sich bei dem ersten größeren Turnier in Deutschland eine Medaille.

Maximilian Pick kämpfte zum ersten Mal in der Altersklasse U21 bis 62 Kilo. Es war die mit am stärksten besetzte Klasse. Den Auftaktkampf gewann er deutlich nach Punkten. Im zweiten Kampf traf er auf den Weltmeister U18, den Dänen Tellund. Es war ein spannender Kampf, doch Max konnte sich auch hier knapp nach Punkten durchsetzen. Im Finale traf er auf den Bernauer Fabian Fünfstück, den er vorzeitig mit Ippons in allen drei Parts besiegte. Eine gelungene Generalprobe für die Jugendweltmeisterschaft im März in Athen. Am zweiten Tag unterstrich er beim Ne-Waza (Bodenkampf) seine Ausnahmequalitäten, denn er besiegte alle seine Gegner deutlich und zum Teil vorzeitig durch Hebel- oder Würgetechniken und gewann er die zweite Goldmedaille.

Die anderen fünf Kämpfer vom PSV starteten im Fighting. Als zweiter Kämpfer durfte Nino Schade auf die Matte (U15 bis 37 kg). Er musste drei Vorrundenkämpfe bestreiten. Im Finale besiegte er den Bayern Grübelund holte ebenfalls Gold.

Celina Path (U15/bis 44kg) traf nach zwei Siegen im Finale auf die Bernauerin Alexa Frei, der sie sich geschlagen geben musste - Silber für die Basdorferin.

Hochmotiviert ging Rafael Kirschke (U15 bis 50 kg) seinen Wettkampf an. Zwei Kämpfe gewann er, im Finale traf er auf den Niederländer Multani. Es war ein toller Kampf von Rafael. Er machte alles richtig, doch er wurde um seinen Sieg durch das Kampfgericht betrogen. Sechs Sekunden vor Kampfende führte er mit vier Punkten Vorsprung. Obwohl er seinen Gegner mit sauberen Techniken noch traf und auch die Mattenkampfrichter die Ippons anzeigten, hieß das Ergebnis am Kampfende 17:16 für den Niederländer. Trotz der Proteste war eine Ergebnis-Änderung nicht möglich. Er musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Luca Beutner kämpfte in der Klasse U15 bis 55kg. Im ersten Kampf besiegte er den Bernauer Max Wittkowski vorzeitig. Auch die Kämpfe zwei und drei konnte er gewinnen. Im Finale traf er auf den Bernauer Fabian Friedrich, den er vorzeitig besiegen konnte. Luca erkämpfte damit schon das vierte Gold für Basdorf.

Als letzte Kämpferin ging Carolin Franke auf die Matte. Leider musste sie sich mit schweren Gegnerinnen messen. Sie startet sonst in der Klasse U18 bis 70 kg, doch die Klasse wurde mit der +70 kg Klasse zusammengelegt. Sie kämpfte sehr gut mit. Im Part eins konnte sie gut mithalten, musste sich aber im Part zwei und drei geschlagen geben. Im dritten Kampf konnte sie aber gegen die Niederländerin Schillevoort zeigen, dass sie auch gut kämpfen kann und besiegte sie vorzeitig. Damit belegte sie den dritten Platz.

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