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Handballerin Annekathrin Zacharias und Judoka Oliver Lodtka erwarten gemeinsamen Nachwuchs

Ein sportliches Paar

Sind seit drei Jahren liiert: Handballerin Annekathrin Zacharias und Judoka Oliver Lodtka
Sind seit drei Jahren liiert: Handballerin Annekathrin Zacharias und Judoka Oliver Lodtka © Foto: Winfried Mausolf
Dietrich Stulpe / 17.02.2017, 07:00 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Sie sind ein sehr sportliches Paar - die Eisenhüttenstädterin Annekathrin Zacharias und der Frankfurter Oliver Lodtka. Die 27-jährige Handballerin des FHC-Drittligateams und der 28-jährige Judoka haben sich vor drei Jahren auf der gemeinsamen Arbeitsstelle in der Reha Nord kennen- und lieben gelernt. Sie als Sporttherapeutin und er als Physiotherapeut.

Während Annekathrin, die alle nur kurz "Anni" nennen, ihre Patienten mit speziellen sportlichen Übungen wieder systematisch aufbaut und fit macht, legt Oliver dabei Hand an, so beispielsweise mit Massagen, Elektro-, Wärme- oder Hydrotherapien. Außerdem gehört er zusammen mit Martin Bugge zum Physiotherapeutenteam der FHC-Frauen. "Und da es bei dieser Truppe verletzungsbedingt immer viel zu tun gibt, hat mich mein Kumpel Martin für diesen Job als Unterstützung gescoutet", berichtet der 28-Jährige.

Zwischen der Eisenhüttenstädterin und dem Frankfurter hat es richtig gefunkt. Seit zwei Jahren leben beide auch in einer gemeinsamen Wohnung - und nun hat sich sogar Nachwuchs angesagt. Deshalb ist Anni bereits vom Dienst freigestellt, denn Anfang April soll es soweit sein. "Es wird ein Mädchen und einen tollen Namen haben wir auch schon für sie. Doch der wird noch nicht verraten", erklärt die angehende Mutti.

In den zurückliegenden Wochen hatte Anni auch ihre Schwester Beatrice, mit der sie zusammen im FHC-Handballteam aktiv ist, in der Reha Nord unter ihren Fittichen, denn die 18-Jährige wird nach einem Kreuzbandriss langfristig wieder aufgebaut.

Seit dem Vorjahr erfüllt sich Oliver einen lang gehegten Berufswunsch: Er will Arzt werden und hat in Magdeburg ein Direktstudium aufgenommen. Da muss das Multitalent, das sich bereits in der Judo-Bundesliga des JC 90 seine Meriten verdiente, gelegentlich auch in der Regionalliga der Ringer für den RSV Hansa 90 um Punkte kämpft und zudem in der Landesklasse für die Fußballer vom 1. FC Frankfurt II ein Punktspiel absolvierte, sportlich etwas kürzer treten. "Derzeit führe ich mit Anni, bedingt durch mein Studium, leider nur eine Fernbeziehung. Doch als Student kann man sich ab und zu schon etwas einfallen lassen, um auch zwischen den Wochenenden schnell mal in Frankfurt vorbeizuschauen", sagt Oliver.

Ganz allein ist Anni zum Glück ohnehin nicht zu Hause, "denn Beatrice wohnt auch bei uns, hat ihr eigenes Zimmer. Sie ist mir eine gute Unterstützung, gerade in der Zeit, wo Oliver beim Studium ist", freut sich die 27-Jährige über das super Verhältnis zu ihrer kleinen Schwester.

"Und wenn unser Töchterchen dann aus dem Gröbsten heraus ist, will ich natürlich wieder zusammen mit meiner Schwester beim FHC in der 3. Liga Handball spielen", ist sie fest davon überzeugt, dass es ihre Mannschaft am Ende der Saison auch ohne sie und ihre Schwester schafft, die Spielklasse zu halten.

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