Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Ortsbeirat wünscht sich mehr Informationen

Offene Fragen zum Schulstandort Lehnitz

Bewegung herrscht auf dem früheren Armeegelände in Lehnitz.
Bewegung herrscht auf dem früheren Armeegelände in Lehnitz. © Foto: Burkhard Keeve/OGA
Friedhelm Brennecke / 17.02.2017, 09:20 Uhr
Lehnitz (OGA) Was wird aus der Lehnitzer Grundschule? Entsteht am Ende der Übergangszeit, in der Teile der Torhorst-Gesamtschule auf dem ehemaligen Kasernengelände in Lehnitz-Ost untergebracht sind, dort etwa eine zweiteGrundschule für den Ortsteil? Eine Lehnitzerin hatte noch mehr Fragen zum Schulstandort und zu gesundem Schulessen, doch auch der Ortsbeirat musste ihr konkrete Antworten schuldig bleiben.

"Der aktuelle Stand ist, dass die Friedrich-Wolf-Grundschule am Standort um einen zweiten Zug erweitert werden soll - mit einem Anbau. Eine Dreizügigkeit soll dabei außerdem geprüft werden", sagte Ortsvorsteher Matthias Hennig (SPD) und war selbst nicht glücklich, weil es sich am Ende derzeit nur um Prüfaufträge handele.

"Wir müssen uns aber entscheiden, was wir wollen", sagte Hennig. Denn werde die Grundschule auf drei Züge erweitert, sei es keine kleine Grundschule mehr, die sich die meisten Lehnitzer aber wünschten. Das bedeute auch, dass mehr Verkehr durch Lehnitz rolle. "Wollen wir das? Wollen wir fehlende Schulplätze in der Kernstadt in Lehnitz vorhalten?", fragte Hennig in den Raum.

Hennigs Stellvertreter Arne Probandt (SPD) brachte Lehnitz-Ost wieder ins Gespräch. Er erinnerte daran, dass ein freier Träger auf dem ehemaligen Kasernengelände schon mal eine Schule errichten und betreiben wollte. Das sei die beste Garantie für den Erhalt der kleinen Grundschule im Ort. Die Lehnitzer wünschten sich, dass Stadt und Landkreis dort endlich Nägel mit Köpfen machten, mit denen auch der Ortsteil gut leben könne. "Vor allem wären wir dankbar, wenn wir auch mal über die Absichten informiert würden", so der Ortsvorsteher.

Bei einer Enthaltung stimmte der Ortsbeirat für die geänderte Baumschutzsatzung. Als Ortsbildprägender Baum soll die Waldkiefer als einziger Nadelbaum nach der Neuregelung künftig noch geschützt werden. "Mit dem Schutz der Kiefer kann ich sehr gut leben. Das unterstütze ich", sagte Ortsbeiratsmitglied Jochen Kiefer.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG