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Marcelo Gomes schickt Historienfilm "Joaquim" ins Bärenrennen

Gold gesucht, Ödnis gefunden

 Joaquim
Joaquim © Foto: Berlinale/REC Produtores & Ukbar Filmes
Gitta Dietrich / 17.02.2017, 10:08 Uhr
Berlin (MOZ) Einen kargen Historienfilm, der sich um das Brasilien im 18. Jahrhundert dreht, beschert uns Marcelo Gomes. Die südamerikanische Kolonie wird von portugiesischen Offizieren regiert oder vielmehr unterdrückt. Der linientreue, aber arme Leutnant Joaquim (Julio Machado) will seine schwarze Geliebte (Isabél Zuaa) freikaufen. Dafür lässt sich der Brasilianer auf eine Expedition mit Landsleuten, Sklaven aus Afrika, Indios und Mestizen auf der Suche nach Gold ein.

Gomes hat sich für seinen Film "Joaquim" eine Episode aus dem Leben des Nationalhelden Joaquim José da Silva Xavier alias Tiradentes herausgegriffen, sie fiktionalisiert. Spannend ist diese Reise nicht, die Männer laufen unter brennender Sonne durch Gerölllandschaften, schürfen ausgiebig nach Gold. Langeweile pur. Joaquim selbst ist der Erzähler aus dem Off, Bedeutsames hat er nicht zu sagen. Der einzige Lichtblick: die kämpferische Isabél Zuaa. Doch selbst sie kann diesem Werk kein Leben einhauchen.(gd)

Heute, 12 und 18.30 Uhr, Friedrichstadt-Palast; Sonnabend, 9.30 Uhr, Zoo Palast; Sonntag, 22.30 Uhr, International

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