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CDU-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Kausche präsentiert sich auf Bannern bereits im Stadtbild

Kandidatin Kausche schickt Wunschboxen auf Wanderschaft

Steht zur Wahl: Kerstin Kausche mit einer Wunschbox, für die sie sich viele konkrete Bürgerwünsche erhofft.
Steht zur Wahl: Kerstin Kausche mit einer Wunschbox, für die sie sich viele konkrete Bürgerwünsche erhofft. © Foto: MZV
Friedhelm Brennecke / 17.02.2017, 10:26 Uhr
Oranienburg (OGA) Sichtbar ist CDU-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Kausche bereits seit einigen Wochen im Stadtbild, obwohl erst am 24. September gewählt wird. Zehn Banner mit ihrem Konterfei sind inzwischen in Oranienburg und den Ortsteilen angebracht. Dafür erntete die Lehnitzerin schon Kritik. Doch sie sieht es gelassen.

"Natürlich ist das nichts Illegales", sagt die frühere stellvertretende Bürgermeisterin von Oranienburg. Die Banner seien nach Rücksprache mit den Eigentümern nur an privaten Grundstücken befestigt. "Damit wollen wir beizeiten auf einen Wahltermin hinweisen, der wichtig ist für Oranienburg", sagt die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Nicole Walter-Mundt. "Damit uns nachher niemand nachsagen kann, wir würden uns erst ein paar Tage vor der Wahl zeigen.".

"Mein Briefkasten ist immer geöffnet für Wünsche und Anregungen der Bürger", sagt die 53-Jährige. Damit meint sie nicht nur den Briefkasten an ihrem Lehnitzer Haus und ihre Homepage, sondern auch die fünf Wunschboxen, die derzeit in Betrieben und Arztpraxen die Runde machen "und ohne mein Zutun einfach weitergereicht werden", sagt die Mutter von zwei Kindern und zweifache Oma. Stifte und Zettel für die Wünsche liegen neben den Boxen. Sie müssen nur noch ausgefüllt und anschließend in die Kästchen geworfen werden.

"Mein Programm für Oranienburg steht zwar. Aber die möglichst konkreten und rasch zu realisierenden Wünsche, die hoffentlich zahlreich in den Boxen landen, möchte ich als Bürgermeisterin umsetzen". Dazu wird sich ab 1. September bis zum Wahltag an Kerstin Kausches "Wahlkalender" täglich ein Wunschtürchen öffnen und "am 24. September hoffentlich das Schlosstürchen", sagt sie mit einem Lächeln. In den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit wolle sie von diesen Wünschen alles das realisieren, "was machbar ist. Klar, können das keine Großprojekte, wie neue Schulen oder Wohnungen, sein. Dafür brauchen wir natürlich mehr Zeit, aber dafür habe ich ja ein Programm mit klaren Zielsetzungen", sagt die Kandidatin.

Für Kerstin Kausche, die zwischen 1989 und 1999 in der Kreisverwaltung Oberhavel unter anderem das Amt für Wirtschaft und das Büro des Landrats leitete, steht fest, "dass sich die bisherige Parkraumbewirtschaftung in Oranienburgs östlicher Innenstadt nicht bewährt hat". Man dürfe die Autos in einer mobilen Gesellschaft nicht verteufeln und nur auf das Fahrrad setzen. Beide Verkehrsmittel seien unverzichtbar und zudem müsse eine Stadtbuslinie eingeführt werden.

"Wenn es bei der Entwicklung von Oranienburg heißt: Innen vor Außen, dann müssen die Bürger aus den Ortsteilen doch auch in der Innenstadt einen kostenfreien Parkplatz finden", sagt sie. Eine erste Maßnahme ist für die CDU-Kandidatin, die "Brötchentaste" von derzeit 15 auf 30 Minuten zu verlängern. Das ist die Zeit, in der kostenlos geparkt werden darf.

Dass Stadt und Landkreis das große Potenzial, das Lehnitz-Ost (das Gelände der ehemaligen Kaserne) biete, bisher nicht hinreichend nutzten, sei nicht zu begreifen. Kerstin Kausche fordert, dass beide Gebietskörperschaften, also Bürgermeister und Landrat, sich ernsthaft an einen Tisch setzten, um dort eine vernünftige Entwicklung voranzutreiben, die beiden Seiten diene. Oranienburg habe die Chance verstreichen lassen, die ehemalige Bundeswehrküche günstig zu erwerben, die als Standort einer Oranienburger Schulküche sehr wohl geeignet wäre. Mehrere dezentrale Schulküchen für eine bessere Esssenversorgung der Kindereinrichtungen seien am Ende teurer und schwieriger zu betreiben.

Ihr Terminkalender sei auch in den kommenden Woche gut gefüllt, ihre monatliche Sprechstunde jeden ersten Freitag im Monat im Café Rondell in Lehnitz werde gut angenommen, sagt die CDU-Kandidatin.

www.kerstin-kausche-fuer-oramnienburg.de

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