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Bundeswehrverband fordert Erhöhung der Verteidigungsausgaben

Ein instandgesetzter Dingo fährt am 16.02.2017 über die Teststrecke der Heeresinstandsetzungslogistik GmbH in Doberlug-Kirchhain (Brandenburg). Das Unternehmen mit seinen 250 Mitarbeitern ist für Wartung und Materialerhaltung von Bundeswehr Landsystemen z
Ein instandgesetzter Dingo fährt am 16.02.2017 über die Teststrecke der Heeresinstandsetzungslogistik GmbH in Doberlug-Kirchhain (Brandenburg). Das Unternehmen mit seinen 250 Mitarbeitern ist für Wartung und Materialerhaltung von Bundeswehr Landsystemen z © Foto: dpa
17.02.2017, 11:08 Uhr
Berlin (dpa) Der Bundeswehrverband hat eine Aufstockung der Verteidigungsausgaben auf 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr und auf 1,5 Prozent bis 2020 gefordert. Sein Vorsitzender André Wüstner begründete seine Forderung am Freitag im Bayerischen Rundfunk mit der "dramatischen Situation" der Bundeswehr. "Wir haben Probleme im Bereich Bekleidung, im Bereich von Munition, im Bereich von Fahrzeugen, Luftfahrzeugen, und da muss sich endlich etwas tun, ansonsten funktionieren die Dinge einfach nicht mehr."

Die Forderung der USA an die Nato-Partner, zwei Prozent für Verteidigung auszugeben, sei nicht neu und haben auch innenpolitische Gründe. "Oftmals kommt das hier so an, als würden man uns gängeln wollen. Nein, gegängelt werden die Senatoren, die in den USA durchsetzen müssen, warum die USA stets diese Unmengen auch für Europas Sicherheit ausgeben." Er selbst sei kein reiner Freund des Zwei-Prozent-Ziels.

Die Nato hat für sich vereinbart, dass jeder Mitgliedstaat 2024 mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgibt. Die USA liegen bei 3,6 Prozent, Deutschland bei nur 1,2 Prozent. Um die zwei Prozent zu erreichen, müsste der deutsche Verteidigungsetat laut Außenminister Sigmar Gabriel um 24 bis 25 Milliarden Euro erhöht werden.

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