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Wolfgang Brekeller 17.02.2017 13:31 Uhr - Aktualisiert 15.03.17 19:41 Uhr
Red. ,

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Kia Picanto: Benjamin in Bestform

Frankfurt (Oder) (MOZ) Kia ist rasant unterwegs: Kaum ist die Neuauflage des koreanischen Polo-Konkurrenten Rio bei den Händlern vorgefahren, schon folgt der nächste Streich. Kia Deutschland zog soeben  das Tuch vom Nachfolger des Kleinwagens Picanto, der nächsten Monat auf dem Genfer Automobilsalon Publikumspremiere feiern und Anfang April in den Handel kommen wird.

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Der neue Picanto als sportlich angehauchtes GT-Modell.

© Hersteller

Unser erster Eindruck: Der neue Benjamin der Kia-Modellpalette, die im vierten Quartal mit der von uns bereits vorgestellten, bis zu 370 PS starken Sportlimousine Stinger nach oben abgerundet wird, zeigt sich in Bestform. Die nunmehr dritte Picanto-Generation misst unverändert handliche 3,60 Meter zwischen den Stoßfängern und wirkt dennoch erwachsener. Das ist nicht nur dem kraftvollen Design mit wuchtiger Front und markanter Tigernase zu verdanken, sondern vor allem dem leichten Plus an Höhe und Radstand. So bietet der Fünftürer, einen Dreitürer wird es künftig nicht mehr geben, ordentlich Platz auch in der zweiten Reihe. Dort sitzt man dank stärkerer Neigung der Rücklehnen zudem bequemer als zuvor. Den größten Raumgewinn jedoch verzeichnet das Gepäckabteil. Es schluckt jetzt 55 Liter mehr als beim Vorgänger und bringt es mit seinem doppelten Boden auf rekordverdächtige 255 Liter. Wer die asymmetrisch geteilten Rücklehnen umklappt, erhält eine ebene Ladefläche und 1010 Liter Stauraum. Schade nur, dass die Ladekante etwas hoch geraten ist. Passend zum schicken Äußeren die Inneneinrichtung mit bequemen Sitzen, für die neben serienmäßigem Stoff fünf verschiedene Lederbezüge zur Wahl stehen, neuem Armaturenbrett aus hochwertigem Material mit aufgesetztem Sieben-Zoll-Touchscreen, der freilich Aufpreis kosten wird. Schnittstellen für Smartphones beider Betriebssysteme sind dann ebenso an Bord wie eine induktive Ladestation und die Rückfahrkamera. An Fahrer-Assistenzsysteme dagegen hat Kias neuer Mini nicht viel zu bieten, wenn wir einmal von der autonomen Notbremse absehen, die auch zu den Extras zählen wird.

Unter der hohen Haube steckt bewährte Antriebstechnik. Sowohl den 1,0-Liter-Dreizylinder mit 67 PS Leistung als auch den 1,2-Liter-Vierzylinder mit 84 PS, der auch mit Getriebeautomatik angeboten wird, kennen wir schon vom aktuellen Modell. Brandneu dagegen ist der Dreizylinder-Turbobenziner, der aus einem Liter Hubraum 100 PS schöpft. Die Topmotorisierung, die für eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h gut sein soll, wird allerdings erst im vierten Quartal nachgereicht. Sie dürfte bestens zur erstmals auch für den Picanto erhältlichen GT-Ausstattung mit diverse sportlichen Accessoires passen.Preise wurden noch nicht genannt. Sie dürften bei etwa 10.000 Euro beginnen. Fest steht indes: Auch dieser Kia bekommt sieben Jahre Garantie mit auf den Weg. Wolfgang Brekeller

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