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Ein Schweizer in der Märkischen Schweiz

Der erste Kontakt: Ingo Seubert, Klaus Hönicke und Andreas Hauschild (v. l.) vom Buckower Kleinbahnverein schauen sich das Gefährt aus der Schweiz an der Ladestraße am Bahnhof Müncheberg erst einmal von außen an.
Der erste Kontakt: Ingo Seubert, Klaus Hönicke und Andreas Hauschild (v. l.) vom Buckower Kleinbahnverein schauen sich das Gefährt aus der Schweiz an der Ladestraße am Bahnhof Müncheberg erst einmal von außen an. © Foto: MOZ/Uwe Spranger
Uwe Spranger / 24.02.2017, 18:33 Uhr - Aktualisiert 24.02.2017, 18:49
Müncheberg/Buckow (MOZ) Die Neuerwerbung der Buckower Kleinbahnfreunde, der historische Schweizer Triebwagen BDe 4/4 13, ist am Freitag in der Märkischen Schweiz eingetroffen. Vereinsmitglieder und -freunde schleppten das 1920 gebaute Fahrzeug vom Anschlussgleis in Müncheberg über ihre Strecke zum Heimatbahnhof Buckow.

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Bis Müncheberg war der Wagen per Tieflader gebracht worden. "In Buckow wäre es aber für den Laster zu eng geworden, und hier hatten wir eine gute Stelle zum Aufgleisen", erklärte Andreas Hauschild, beim Verein unter anderem für Technik und Betrieb verantwortlich.

Ankunft des Schweizer Triebwagens bei den Buckower Kleinbahnern am 24.2.2017
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"Die Türen sind aber hässlich", war einer der ersten Kommentare, als Hauschild und seine Truppe den Wagen aus einer privaten Sammlung im Bahnmuseum Kallnach (nahe Bern) erstmalig in natura in Augenschein nahmen. Dann inspizierten sie ihn näher, kontrollierten vor allem die Schmierung in verschiedenen Lagern, damit er bei der rollenden Tour nach Buckow keinen Schaden nimmt. Etwa anderthalb Stunden dauerte die Vorbereitung, ehe der BDe 4/4 13 vom Schwerkleinwagen zum Zug der Buckower geschleppt und dort angekoppelt werden konnte. Böse Überraschungen konstatierten die Kleinbahner bei der ersten Ansicht nicht. Ein Schaden am Dach war ihnen bekannt. Er wird zunächst mit Planen abgedeckt, bevor der Dachdecker die Haube überholt. Man hoffe jedenfalls, dass sich die Kiste mit den Unterlagen zum Fahrzeug noch anfindet, hieß es.

Das soll nämlich bereits zum Bahnhofsfest in Buckow am 29. Juli so weit sein, dass es gezeigt werden kann. Und funktionstüchtig ist. Bevor es auch auf die Strecke gehen kann, fehlen noch Gutachten und eine Hauptuntersuchung. Deshalb erneuerte der Verein seinen Spendenaufruf. Es sei zwar schon Geld eingegangen, aber das reicht bei Weitem nicht für den Wiederaufbau. Zumal schon der Transport per Tieflader eine vierstellige Summe gekostet hat, obwohl die Eisenhüttenstädter Firma UTM nur die Selbstkosten berechnete. Infos zur Sammlung gibt es auf der Seite buckower-kleinbahn.de.

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