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Olav Schröder 27.02.2017 06:50 Uhr - Aktualisiert 27.02.2017 10:46 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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Närrische Hochburg im Süden hebt ab

Werneuchen (MOZ) In südlichen Gefilden spielt der Karneval stets eine besondere Rolle. Das gilt auch für den Barnim. Maskerade pur, Stimmung unter Volldampf und Karnevalisten jeden Alters sorgten am Sonnabend auf der Prunksitzung des 1. Karnevalsclubs Rot-Weiß Werneuchen dafür, das die Gäste so richtig abhoben.

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Startklar in Hangar 3: Die Stimmung in der Prunksitzung des 1. Karnevalsclubs Rot-Weiß Werneuchen auf dem Flugplatzgelände bewegt sich auf den Siedepunkt zu.

© MOZ

Und das passte zum Ort der Veranstaltung in der Halle im Hangar 3 auf dem Werneuchener Flugplatzgelände. Lediglich die Akustik bereitete diesmal ein wenig Verständigungsschwierigkeiten in der Barnimer Karnevalshochburg ganz im Süden des Landkreises. Aber das war es dann auch schon mit den Misslichkeiten, die gelassen weggesteckt wurden und der guten Laune bereitete dies auch keinen Abbruch.

Fotostrecke

Karneval in Werneuchen 2017

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

Prunksitzung des 1.Karnevalsclubs Rot-Weiß Werneuchen am 25.2.2017 © MOZ / oschroeder

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Im Gegenteil. Kerstin Müller und Volker Hild hatten als vertrautes Moderatoren-Paar keine Probleme, eine "Rakete" nach der anderen zu zünden. Schelmisch behaupteten sie, es sich für einen inszenierten Fernsehabend nur "gemütlich" machen zu wollen und führten dann doch durch ein Live-Programm von Höhepunkt zu Höhepunkt. Und als Nadine Gebauer die Halle zum Tanzsaal erklärte, traf sie schon auf begeisterte Zustimmung. Damit alles gelingt, konnten die Karnevalisten wieder auf die verlässliche Vorbereitung und Begleitung durch die Freiwillige Feuerwehr und den Motorradclub "E achtzehn" bauen.

Und gelungen war der Abend. Der große Kuss von Prinzenpaar Karola III. und Uwe II. - eingeleitet vom Einmarsch der Garden unter Trommelwirbeln - eröffnete den Abend, an dem lediglich das Umwerfen voller Gläser unter Strafe stand, Eheschließungen aber bis Aschermittwoch gültig bleiben.

Die Funken und die Kleinen Fünkchen sprühten über die Tanzfläche, fielen in den Spagat, sprangen wieder auf und schlugen Räder. In ihren Zwiegesprächen würzten einerseits Strippe und Günni, andererseits die beiden Frauen Müller und Bratbäcker alias Christine Lojack und Nadine Gebauer den Abend, indem sie sich kalauernd mit den Widrigkeiten des alltäglichen Lebens auseinandersetzten. Ob nun die Rentnerkumpels - der eine im jugendlichen Überschwung knallbunt gekleidet - oder die mit Besen beziehungsweise Handtäschchen bewaffneten Damen, sie zogen über Politik und Familie, Gesundheit und Fitnessstudios, Smartphone-Begeisterung und politische Korrektheit her.

Die musikalische Märchenstunde zur vollen Wahrheit über Rotkäppchen, das stolze und wohl geformte Männerballett, eine nicht weniger bezaubernde Schwanensee-Parodie, die Solo-Revue als Aufforderung zum Tanz und ein Wett-Singen des Publikums mündeten schließlich in die große Polonäse ein. In ihr fanden sich Edelmänner und Schurken, Nonnen und Mönche, Zwerge und Vamps, Biene Maja und Obelix, Seefahrer und Bayern zu einem glorreichen Abschluss zusammen, der bis in die Nacht hinein tanzend verlängert wurde.

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