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Veltener sorgen sich um Bernsteinsee

Angst ums Strandbad: Ein gutachter soll klären, ob der Kiestagebau den Wasserspiegel des Sees senken könnte.
Angst ums Strandbad: Ein gutachter soll klären, ob der Kiestagebau den Wasserspiegel des Sees senken könnte. © Foto: Kristin Hoell
Roland Becker / 17.03.2017, 22:53 Uhr
Velten (HGA) Ehe die Stadt Velten Geld in die weitere Entwicklung des Strandbades Bernsteinsee steckt, soll ein Gutachter klären, welche Auswirkungen ein in der Nähe vorgesehener Kiestagebau auf den Wasserspiegel des Sees haben könnte, forderte Pro Velten am Donnerstag im Stadtparlament. Dabei handelt es sich um das Kiesabbaugebiet Leegebruch SO 2. Die Firma Boerner Kies plant dort auf 36 Hektar, Kies bis in eine Tiefe von 17 Metern abzubauen. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, die Firma spricht von einem Zeithorizont von 20 Jahren.

Hohen Neuendorf, auf deren Borgsdorfer Gemarkung das Areal liegt, hat aber bereits durch eine Änderung des Flächennutzungsplans eine erste Voraussetzung geschaffen.

Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD) argumentierte gegen eine solche Untersuchung: "Bisher kommt es nicht zum Abbau. Bei einem eventuellen Schaden würden wir uns den ersetzen lassen." Der SPD-Abgeordnete Paul Niepalla räumte hingegen ein: "Es könnte Einflüsse bis zum Trockenlegen des Sees geben. Wir müssen am Ball bleiben." Das sah auch die Mehrheit der Abgeordneten so. Mit neun Befürwortern bei sieben Nein-Voten und sechs Enthaltungen wurde die Forderung angenommen.

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