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Eva Eismann 19.03.2017 20:50 Uhr
Red. Hennigsdorf, lokales@oranienburger-generalanzeiger.de

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Pittiplatsch begeistert Kinder in Velten

Velten (HGA) Die Puppenspieler vom Show-Express Könnern bewiesen am Sonnabend ein gutes Gespür für ihr Publikum in der Veltener Ofen-Stadt-Halle. Eine Stunde Pittiplatsch und seine Freunde - das reiche für die allerjüngsten unter den Zuschauern. So hatte es die Truppe am Anfang ihres Auftritts angekündigt, und behielt Recht.

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Zu Gast in Velten: Sowohl Pittiplatsch als auch Herr Fuchs suchen immer wieder den Kontakt zu den Kindern.

© Eva Eismann

Doch bis dahin riefen die Vorschüler den Figuren voller Elan ihr "Hallo!" entgegen, klatschten zur Titelmelodie mit und wiesen Herrn Fuchs immer wieder darauf hin, dass sein Schwanz noch nicht versteckt sei. Der hatte sich nämlich auf die Lauer gelegt, um einen Geschenkedieb zu erwischen.

Begegnungen mit dem verlorenen Päckchen, das Schnatterinchen für Moppi mitgebracht hatte, zogen sich durch einen Großteil der Szenen und verbanden sie so zu einer lose zusammenhängenden Geschichte. Die ließ Raum für Mischka-Bär mit Kochmütze, eine Chaos stiftende Frosch-Familie und Kater Mauz mit einem Lied über seine überwundene Angst vor Mäusen.

Überhaupt brach so mancher Bewohner des Märchenlandes während seiner Szenen in Gesang aus. Auch dabei trafen die beiden Puppenspieler immer die seit Jahrzehnten typischen Stimmen der Figuren.

Andererseits erntete Moppi ein lautes Kichern seiner kleinen Fans schon damit, einfach betont langsam ins Publikum zu starren. Er hatte sich aber auch ganz schön abgemüht mit seinem schweren Koffer, angefeuert vom lauten "Hauruck!" der Zuschauer.

Beim Märchen-Rate-Wettbewerb schnitten die Kinder sogar besser ab als Frau Elster. Und ganz weit hinter sich ließen sie Herrn Fuchs, der sogar Aschenputtel mit dem Gestiefelten Kater verwechselte.

Pittiplatsch hatte derweil wie erwartet Probleme mit einem anderen Gast aus dem Märchenland. Einmal frech gewesen, schaffte es der Kobold, jede Anleitung zur Entschuldigung so zu verdrehen, dass er Herrn Fuchs nur noch mehr beleidigte.

Am Ende war Schnatterinchen wieder Moppis "allerbeste Freundin", Herr Fuchs und Frau Elster machten einander Komplimente, und auch Pittiplatsch hatte nach einem Abenteuer als Zauberer-Gehilfe seine ursprüngliche Form zurück.

Da war dann aber auch das Ende der Stunde bald erreicht, die Sitzreihen fingen tatsächlich an, sich zu leeren. Und das, obwohl zu Anfang manche Familie nur noch auf den Bänken am Rande des Zuschauerraums einen Platz gefunden hatte. Vor der Bühne hatte sich eine Gruppe kleiner Tänzer gebildet. Die wurde, wie die große Mehrheit des Publikums, mit einem abschließenden Quartett der Frösche für ihr Durchhaltevermögen belohnt.

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