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Viola Petersson 21.03.2017 05:44 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Vom Faschingsarchiv bis zum Sommerfest

Eberswalde (MOZ) Gut 110 000 Euro sind im Topf - für Kulturförderung. Knapp die Hälfte davon ist bereits vertraglich gebunden, per "Konzeptförderung". 34 500 Euro hat der Sozialausschuss jetzt ausgeschüttet. Das Gremium hat auf seiner jüngsten Sitzung sieben Anträge von Vereinen auf Zuschuss bewilligt.

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Jubiläum: Gerade hat der Eberswalder Forstfasching sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Jetzt wollen die Mitglieder ein digitales Archiv aufbauen. Dafür gibt es Geld von der Stadt.

© MOZ/Thomas Burckhardt

Doch bevor es im Detail um die Projekte ging, erläuterte Kulturamtsleiter Stefan Neubacher den Mitgliedern noch einmal das System der Förderung. Diese basiere auf vier Säulen: der erwähnten Konzeptförderung, der allgemeinen Kulturförderung, der thematischen Kulturförderung und der Förderung von Kultur in den dörflichen Ortsteilen. Daneben stehen fünf Prozent des Budgets als "Flexibilitätsbetrag" bereit. Bei 100 000 Euro, die laut Haushaltsplan im Topf seien (gut 10 000 Euro kommen zusätzlich per Gastspielförderung rein), mache dies die Summe von knapp 5000 Euro aus, rechnete Neubacher den Abgeordneten vor. Dieser Anteil werde "unterjährig" vergeben, gewissermaßen für Zuspätkommer und Kurzentschlossene - für Anträge, die nach dem 1. Januar eingehen.

Die Konzeptförderung laufe - im Gegensatz zur allgemeinen Kulturförderung - über drei Jahre, so dass die Träger eine größere Planungssicherheit haben, wie der Amtsleiter erklärte. In den Genuss einer derartigen Finanzspritze kommen laut Verwaltung derzeit die Reihen Guten Morgen Eberswalde, Jazz in E., PurPur, Sommer in der Mühle, das Filmfest, das Kanaltheater, die Waggonkomödianten sowie der Verein Hebewerk.

Laut aktueller Förderrichtlinie entscheidet über die Vergabe von Zuschüsse ab 2000 Euro der Fachausschuss (darunter obliegt die Entscheidung der Verwaltung). Ein zeitraubendes Verfahren, wie Ausschussvorsitzender Lutz Landmann findet. "Wir sollten noch mal über die Höhe nachdenken." Sein Vorschlag wäre, die Grenze auf 5000 Euro anzuheben. "Einfach um Zeit zu sparen", so der SPD-Mann. "Bitte diskutieren Sie das in den Fraktionen", gab er den Mitstreitern sozusagen als Hausaufgabe auf. Für 2017 galt jedoch die alte Praxis. Und so hatte der Ausschuss ein Konvolut an Vorlagen vor sich. Anträge, die allesamt genehmigt wurden. Von der Förderung profitieren:

¦ Eberswalder Forstfasching: Aufbau eines digitalen Archivs (2500 €)

¦ Evangelische Stadtkirchengemeinde: Festtage zu 500 Jahre Reformation (5000 €)

¦ Verein Endmoräne: Kunstprojekt Industriearchitektur (5000 €)

¦ Connex Musikforum: Musikveranstaltung Rock im Hof (2500 €)

¦ Aufbauprojekt für Schulen mit Künstlern (7000€)

¦ Stadtteilverein Westend: Westendparkfest (7500 €)

¦ Stadtteilverein Finow: Sommerfest Finow (5000 €)

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