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Jan Hnida 21.03.2017 06:20 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Ein Sträußchen geht immer

Schwedt (jhh) (MOZ) Es ist Sonntagmittag, 14 Uhr. MOZ-Leserin Grit Wittkopf möchte für den Friedhofsbesuch Blumen kaufen. Pustekuchen! "Der Gedanke, Blumen zur besten Nachmittagszeit um 14 Uhr am Friedhof kaufen zu wollen, erwies sich als naiv." Der Laden hatte zu. Also ging es weiter zum Krankenhaus. Doch auch dort ging ihre Rechnung "Sonntagnachmittag=Besuchszeit=Blümchen=Blumenladen" nicht auf: Blumen-freie Zone in der Cafeteria. Also: ab zur Tankstelle, die letzte Hoffnung. Doch die Odyssee nimmt ihren Lauf: Die "blaue Tanke" hatte auch keine Blumen. Erst bei Shell wird sie fündig. "Na, bitte!". Wenigstens einer, denkt sie.

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Sonntags offen: Marianne Herrmanns "Sonnenblume". Das Prachtexemplar von Strauß kostet 50 Euro

© MOZ

"Im Winter haben wir sonntags geschlossen. Es lohnt sich einfach nicht", so Sandra Rüsch. Ihr Blumenladen am Friedhof hat von Montag bis Samstag geöffnet. Nach leidigen Erfahrungen, wo nur vereinzelt Kunden gekommen seien, lässt sie die Türen verschlossen.

Vor zwei Jahren machte auch Sabine Schmiedel diesen Schritt. "Seit 22 Jahren verkaufe ich selbstständig meine Blumen. Wenn sonntags keiner kommt, hilft's ja nichts." Ihr Geschäft in der Bertha-von-Suttner-Straße liege auch etwas außerhalb, in einem Wohngebiet. Viele kaufen wohl auch ihre Blumen günstig in Polen, mutmaßt sie.

Blümchen-Rettung naht. Nur früher. "So schön, dass hier auch sonntags offen ist", sagte eine Kundin zu Marianne Herrmann, Besitzerin vom Blumengeschäft "Sonnenblume". Der Laden hat sonntags von neun bis elf Uhr geöffnet. Handschriftlich ist das auf der Eingangstür in der Berliner Allee 9b zu lesen. "Es kommen genug Kunden", sagt Herrmann. Meistens steht die Chefin allein hinterm Tresen - aus Kostengründen. Gegen Mittag flaue der Kundenstrom dann ab. Am Platz der Befreiung öffnet auch sonntags Blumen-Brendel seine Pforten. Von neun bis elf Uhr. Und Ohlbrecht's Blumenland hat von zehn bis zwölf Uhr offen.

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