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Schüler, Lehrer und Verantwortliche des Kreises im Gespräch

Schulerweiterung in Sichtweite

MOZ / 21.03.2017, 07:20 Uhr
Rüdersdorf (MOZ) Was ursprünglich ein Appell an die Verantwortlichen war, endlich die Lern- und Arbeitsbedingungen an der Schule zu verbessern, dient inzwischen immer mehr dazu, Bilanz zu ziehen. So trafen sich dieser Tage bereits zum 20. Mal Vertreter des Landkreises, des Kreistags und der Gemeinde mit Eltern, Schülern und der Schulleitung des Heinitz-Gymnasiums, um über die Entwicklung des Schulstandorts in der Brückenstraße zu beraten.

Schulleiterin Gabriele Schölzel erwähnte noch einmal die respektablen Prüfungsergebnisse in der Jahrgangsstufe 10 und im Abitur sowie weitere fünf AbiBac-Absolventen, die für die solide Unterrichtsarbeit sprechen. Ebenso wie die Begeisterung der Schüler für und ihre erfolgreiche Teilnahme an außerschulischen Wettbewerben. Sie benannte zwei große Aktionen, die zeigen würden, dass die Jugendlichen eigenes Wohlergehen schätzen würden, es aber zum Anlass nehmen, auch anderen zu helfen. So organisiert eine Schülerin der 10. Jahrgangsstufe ein DKMS-Schulprojekt, um über Möglichkeiten einer Registrierung als Knochenmarkspender zu informieren, viele Spender zu gewinnen und so Leben zu retten. Die Schule wird das Projekt mit einer Aktion am 5. April unterstützen. Einen UNICEF-Spendenlauf, bei dem erlaufenes Sponsorengeld an Kinderhilfsprojekte geht, bereiten zwei Zehntklässlerinnen vor. Außerdem schätzen alle, so Gabriele Schölzel, das Zusammengehörigkeitsgefühl an der Schule.

In der Diskussion fokussierte man auf die Bauvorhaben, die Voraussetzung für die Erweiterung des Heinitz-Gymnasiums sind. Die Drei-Felder-Halle, die in unmittelbarer Schulnähe entstehen soll, werde die Bedingungen für den Sportunterricht deutlich verbessern. Die Schüler drangen darauf, dass diese Halle ausreichend große Umkleideräume bekommen müsse. Zur Organisation des Sportunterrichts in der Freiluftsaison seien weiterhin Absprachen zwischen der benachbarten Grund- und Oberschule und dem Gymnasium notwendig, weil eine Erweiterung des Sportplatzes nicht vorgesehen ist. Der Schulerweiterungsbau werde den aktuellen Erfordernissen genügen, hieß es, d. h. nicht nur eine ausreichend große Cafeteria, sondern auch genügend Fachunterrichtsräume haben und barrierefrei Anbau und Hauptgebäude miteinander verbinden.

Bürgermeister André Schaller informierte über das städteplanerische Vorhaben, in das der Schulerweiterungsbau integriert ist, sowie über die Veränderungen in der Straßenführung. Zu all diesen Fragen wird es einen Wettbewerb geben, in den die Fachleute ihre Ideen einbringen.

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