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21.03.2017 12:21 Uhr - Aktualisiert 21.03.2017 12:06 Uhr

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Duell der Champions: Kiel will gegen Löwen vorlegen

Kiel (dpa) Ein Duell der Handball-Bundesligisten im Achtelfinale der Champions League stand weder auf dem Wunschzettel des deutschen Rekordmeisters THW Kiel noch des aktuellen Titelträgers Rhein-Neckar Löwen.

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Patrick Wiencek setzt auf einen Sieg seines THW Kiel im Achtelfinale der Champions League gegen die Rhein-Neckar Löwen.

© Daniel Reinhardt/dpa

Die Vorfreude hielt sich daher in Grenzen. Doch rechtzeitig zum ersten Showdown am Mittwoch ist in beiden Lagern die Lust auf den Königsklassen-Kracher erwacht. «Ab jetzt ist jedes Spiel ein Finale», sagte THW-Kreisläufer Patrick Wiencek. «Wir wollen unsere Festung mit allem, was wir haben, verteidigen und gegen die Löwen das erste Endspiel gewinnen - zusammen mit unseren Fans im Kieler Hexenkessel.» Auswahlkollege Patrick Groetzki erwartet «zwei richtig enge Spiele», lässt an der Zielstellung der Löwen aber keinen Zweifel: «Natürlich wollen wir ins Viertelfinale einziehen.» Dort wartet der FC Barcelona.

Auf internationalem Parkett hatten die Mannheimer, die vor der Abreise am Dienstag Rechtsaußen Bogdan Radivojevic vom Bundesliga-Primus SG Flensburg-Handewitt zur kommenden Saison verpflichteten, bisher immer das Nachsehen. 2008/09 scheiterten sie im Halbfinale der Champions League klar an den Kielern (23:37/31:30), ein Jahr später im Viertelfinale ganz knapp (28:29/30:31).

Letztmals kreuzten sich die internationalen Wege der beiden Topteams 2010 in der Gruppenphase - auch da war Kiel unter dem Strich besser. Nach einem 30:27 im Heimspiel gab es auswärts ein 30:30. Doch das alles interessiert am Mittwoch nicht mehr - genauso wenig wie Kiels 26:29-Heimschlappe kurz vor Weihnachten in der Bundesliga.

Für THW-Trainer Alfred Gislason zählt nur die Gegenwart. «Es geht um alles», sagte der Isländer. «Wir müssen uns gegen diese starke Mannschaft zusammenreißen.» Die Mahnung kommt nicht von ungefähr, ging sein Team zuletzt bei der historischen 24:42-Pleite im Gruppenfinale bei Paris Saint-Germain doch regelrecht unter. Nach der höchsten Europacup-Niederlage gab Gislason seinen erschöpften Spielern zwei Tage frei.

Nun sind die Akkus wieder aufgeladen, zumal das deutsche Auswahltrio Wiencek, Andreas Wolff und Rune Dahmke sowie die Schweden Lukas Nilsson und Niclas Ekberg von ihren Länderspielpflichten am vergangenen Wochenende befreit worden waren. «Es war einfach an der Zeit, dass sie eine Auszeit kriegen», sagte THW-Manager Thorsten Storm.

Auch er hätte sich für das Achtelfinale eine andere Konstellation erhofft. «In der Champions League spielt man nicht gerne gegen ein anderes deutsches Team», erklärte der frühere Löwen-Manager. Das sieht man in Mannheim genauso. «Wir haben uns Kiel nicht gewünscht», stellte Spielmacher Andy Schmid fest.

Auch die Löwen konnten einige Tage verschnaufen. Einzig Schwedens Torwart Andreas Palicka war bei den zwei Länderspielen gegen die Bad Boys im Einsatz. «Ich hoffe, dass die spielfreie Zeit gut war, um ein wenig Luft zu bekommen», sagte Meister-Trainer Nicolaj Jacobsen in einem Interview der «Rheinpfalz». Denn auch er rechnet mit einem heißen Fight: «Ich erwarte natürlich, dass Kiel brennt ohne Ende.»

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