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Brandenburgs Linke gegen neue Debatte um Airport Tegel

Eine Uhr zeigt "fünf-vor-zwölf", während sich über ihr ein Flugzeug im Landeanflug auf den Flughafen Tegel am 20.03.2017 in Berlin befindet.
Eine Uhr zeigt "fünf-vor-zwölf", während sich über ihr ein Flugzeug im Landeanflug auf den Flughafen Tegel am 20.03.2017 in Berlin befindet. © Foto: dpa
dpa / 21.03.2017, 12:50 Uhr
Potsdam (dpa) Die Linksfraktion in Brandenburg lehnt die weitere Nutzung des Flughafens Berlin-Tegel nach Inbetriebnahme des neuen Großflughafens BER ab. Ein Parallelbetrieb von mehr als sechs Monaten stelle die Planfeststellung für den BER infrage und gefährde das Projekt als Ganzes, sagte Fraktionschef Ralf Christoffers am Dienstag in Potsdam. Die Organisatoren des Volksbegehren erweckten den Anschein eines Handlungsspielraumes, den es gar nicht geben. Anhänger des Flughafens Berlin-Tegel hatten nach Angaben der Berliner Landeswahlleiterin Petra Michaelis-Merzbach rund 247 000 Unterschriften für den Weiterbetrieb eingereicht. Ihr Ziel ist ein Volksentscheid.

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Wieland König 21.03.2017 - 13:57:03

Äußerungen ohne nachzudenken

Der Kommentar des Vertreters der Linken zur Problematik Berliner Flughäfen erfolgt leider wieder einmal, ohne nachzudenken. Hier ist noch sehr viel DDR-Mentalität drin. Es wurde von oben angeordnet, und damit basta. Leider hat die Linke weder in Berlin noch in Brandenburg sich mit viel Ruhm bekleckert. Da gab oder gibt es die sagenhafte Anita Tack, neben vielen anderen Funktionen auch mal für Verkehr und Infrastruktur verantwortlich. Getreu dem Motto, geben sie mir eine Funktion, ich werde überall gebraucht, hat sie in den Nachwendejahren in Brandenburg gerade in Raumordnungsfragen viel Unsinn verzapft. Und die anderen Linkspolitiker stehen da nicht nach. Wenn die Fluggastzahlen das verlangen, warum dann nicht Tegel und Schönefeld ? Warum funktioniert sowas in London , Paris, sogar in Moskau ? Aber nur nicht von vorgefaßten Standpunkten abrücken, noch nicht mal, um zu überlegen. Aber leider haben die Linken, so wie ehemals in M-V oder Sachsen-Anhalt und jetzt in Thüringen, mehr damit zu tun, ihre Vasallentreue zum großen Koalitionskollegen SPD tagtäglich zu beweisen, als mal eigenes Profil zu zeigen. Schade, aber so wie es in Brandenburg ind Berlin läuft, kann man auf linke Regierungsbeteiligung auch gut verzichten. Übrigens hat sich in den letzten zwanzig Jahren weder die Berliner noch die Brandenburger Linke besonders um die Berlin-Brandenburger Verkehrs- und Luftfahrtpolitik verdient gemacht, obwohl sie es gekonnt hätte. Aber nur dogmatisch mecker ist ein bischen sehr wenig.

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