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21.03.2017 13:01 Uhr

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Beckenbauer, Müller, Matthäus: Schweinsteigers Vorgänger

(dpa) Berlin (dpa) - Weltmeister Bastian Schweinsteiger wechselt zu Chicago Fire in die US-Profiliga Major League Soccer (MLS). Vor dem früheren Nationalmannschafts-Kapitän spielten schon einige deutsche Fußball-Profis im nordamerikanischen Fußball.

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Franz Beckenbauer (vorn) grüßt 1978 das Publikum nach einem Spiel von Cosmos New York.

© Martin Athenstädt/dpa

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) erinnert an die prominentesten Spieler unter ihnen:

FRANZ BECKENBAUER (1977 bis 1980 und 1983 bei New York Cosmos): 1977 wechselt der Fußball-Kaiser in die USA. Er spielt an der Seite von Pelé, wird dreimal Meister, fühlt sich ausgesprochen wohl und überlegt sogar, dort heimisch zu werden. Wenn er 1980 kein Angebot vom Hamburger SV bekommen hätte, wäre er heute Amerikaner, erzählt er später. 1983 kehrt er noch einmal für ein kurzes Gastspiel zurück nach Manhattan.

GERD MÜLLER (1979 bis 1981 für Fort Lauderdale Strikers): Zwei Jahre nach Beckenbauer sucht in «Bomber» Müller ein zweiter Weltmeister von 1974 sein Glück in den Staaten. Unterbrochen von einer halbjährigen Rückkehr nach München bleibt er dort zwei Jahre und erzielt immerhin 38 Tore in 71 Spielen. 1980 erreicht er mit Fort Lauderdale das Meisterschafts-Endspiel - verliert dort aber 0:3 gegen New York und Beckenbauer.

KARL-HEINZ GRANITZA (1979 bis 1984 für Chicago Sting): In Deutschland ist Granitza eine verhältnismäßig kleine Nummer. Er wird 1976 bei Röchling Völklingen Torschützenkönig der 2. Bundesliga Süd, spielt danach drei Jahre für Hertha BSC. Doch in den USA startet er durch. In fünf Jahren trifft er 128 mal für Chicago Sting, er wird zweimal Meister, 1982 wählt ihn die Stadt zum Sportler des Jahres, 1984 wird er ins Allstar-Team berufen. Bis 1990 spielt er ebenfalls mit großem Erfolg in der Major Indoor Soccer League.

LOTHAR MATTHÄUS (2000 für NY/NJ Metro Stars): Der Weltmeister-Kapitän von 1990 ist der erste Deutsche in der 1994 gegründeten MLS. Er führt das Team in die Playoffs, bleibt in 16 Spielen aber ohne Tor. Er bezeichnet die Phase als eine «unglaublich schöne Zeit, die leider zu kurz war».

TORSTEN FRINGS (2011 bis 2013 für den FC Toronto): Über Vereins-Berater Jürgen Klinsmann kommt der Ex-Nationalspieler 2011 nach Kanada und steigt dort schnell zum Kapitän und Publikumsliebling auf. 2011 erreicht er mit Toronto das Halbfinale der CONCACAF Champions League.

ARNE FRIEDRICH (2012 bis 2013 bei Chicago Fire): Der 82-malige Nationalspieler ist der bisher einzige Deutsche beim künftigen Schweinsteiger-Club Chicago Fire. Obwohl er nach 16 Monaten dort seine Karriere wegen anhaltender Rückenprobleme beenden muss, betrachtet er die Stadt in Illinois heute als seine «zweite Heimat».

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