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Von Rotkäppchen bis Faust

chendrich / 23.04.2010, 21:07 Uhr
Angermünde (In House) Der Welttag des Buches am Freitag wurde in Angermünde mit einer Prominenten-Lesung begangen. Dabei mahnten Redner wie die Buchhändlerin Karla Schmook oder Schulleiter Frank Bretsch, dass Bücher nicht der „Vergoogelung“, also dem Internet, zum Opfer fallen dürften. Informationen werden in immer schnellerer Folge und kleineren Stückchen in der heutigen Medienwelt präsentiert.

Bücher hingegen bedeuten, sich Zeit zu nehmen, sich zu identifizieren mit anderen Personen und die Phantasie spielen zu lassen. „Lesen ist eine Herzensangelegenheit, etwas, das den Menschen besser macht“, meinte Volkmar Ritter, Geschäftsführer des Regionalen Fördervereins.

Unter den Vorlesern war unter anderem Reinhard Simon, Intendant der Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Rund 30 Gäste lauschten den Vorlesern am Freitagvormittag in der Ehm-Welk-Verlagsbuchhandlung. Frank Bretsch, Schulleiter der Ehm-Welk-Oberschule, las aus Goethes „Faust“. Die Stelle handelte von der Verführung des Teufels. Ehm Welk las der ehemalige Pfarrer Horst Fichtmüller vor, wie auch Eckhard Kolle vom Landkulturverein Biesenbrow, dessen Lieblingsbuch „Die Lebensuhr des Gottfried Grambauer“ ist. „Märchen waren mein Einstieg ins Lesen“, sagte hingegen die Schulleiterin des Einstein-Gymnasiums, Kerstin Hainich-Doepner. Sie bewege der tiefe Hintergrund so mancher dieser Geschichten.


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