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Volkmar Ernst 30.03.2017 08:44 Uhr
Red. Gransee, lokales@gransee-zeitung.de

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Glambecker Verkehrsprobleme

Glambeck (GZ) Obwohl die Glambecker Ortsdurchfahrt noch gar nicht so alt ist, sorgt sie dennoch bei den Anliegern für Ärger. Denn einige Borde, insbesondere die am Kreisverkehr, sind beschädigt. Die Bankette entlang der Fahrbahn sind teilweise ausgefahren, mancherorts, so im Viehtriftweg, ragen nur noch vertrocknete Gerippe ehemaliger Jungbäume traurig in die Höhe. Dass sie noch einmal Laub tragen werden, daran glauben weder die Mitglieder des Ortsbeirates noch die Gäste, die zur jüngsten Sitzung gekommen sind. Dazu gehört auch Evelyn Ulrich, die abermals auf die vielen kleinen Unzulänglichkeiten hinweist. Ihre klare Ansage: "Wir haben für die Straße bezahlt, also können wir auch erwarten, dass Regressleistungen ausgeführt werden. Denn wenn die Garantiezeit abgelaufen ist, dann zahlen wir wieder für die Instandsetzung." Was Evelyn Ulrich insbesondere ärgert: Die anstehenden Reperaturarbeiten sind der Verwaltung des Löwenberger Landes bekannt. Die Mitglieder des Beirates haben nicht zum ersten Mal eine Mängelliste erstellt, Fotos gemacht und dem Bauamt übermittelt. Doch passiert ist bislang nichts. "Nur die Protokolle abgehen und warten, das reicht nicht. Ihr müsst Druck machen", sagt Evelyn Ulrich und schlägt vor: "Ladet doch den Chef des Bauamtes oder den Bürgermeister ein, damit sie uns erklären, was die Verwaltung mit unseren Hinweisen macht und warum nichts passiert?"

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Sichtbare Spuren: Die Borde wie hier am Kreisverkehr sind beschädigt. Die Anlieger fordern einen Austausch.

© MZV

Ein guter Vorschlag, wie Hilde Peltzer-Blase als Vorsitzende des Ortsbeirates im Nachgang der Sitzung informiert. Denn ein Mitarbeiter des Bauamtes werde konkret auflisten, was die Verwaltung bislang unternommen habe, um die Regressforderungen gegenüber der Baufirma durchzusetzen und wie der aktuelle Arbeitsstand sei. Zudem werde ein Mitarbeiter in der Viehtrift kontrollieren, wie viele Bäume vertrocknet sind, um auch hier Regressansprüche geltend machen zu können.

Parallel dazu sucht die Gemeinde nach einer generellen Lösung, um das Glambecker Straßenproblem in den Griff zu bekommen. Denn obwohl es eine Tempobeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde in der Ortslage gibt, ist die Straße viel zu schmal für den Verkehr. Beim Ausweichen kommen Fahrzeuge auf den Borde oder die Bankette, die dadurch beschädigt werden. Ein Fehler, der beim Bau der Straße gemacht wurde und nun korrigiert werden müsse.

Auf Unterstützung hoffen die Glambecker auch bezüglich ihres Kreisverkehrs. Denn dessen Verkehrsführung ignorieren viele Kraftfahrer, selbst viele Einwohner. Statt die Verkehrsinsel zu umrunden, fahren sie einfach geradeaus. Ein gefährliches Handeln, wie die Mitglieder des Beirates feststellten. An das Ordnungsamt und die Polizei wollen die Kommunalpolitiker mit der Bitte herantreten, in unregelmäßigen Abständen zu kontrollieren - sowohl die Geschwindigkeit als auch die Benutzung des Kreisverkehrs.

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