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Neuer Bettenflügel der Hennigsdorfer Klinik übergeben

Am Freitag wurde das neue Bettenhaus der Oberhavel Kliniken am Standort Hennigsdorf übergeben. In zwei Jahren Bauzeit wurden 20 Millionen Euro investiert. Hier Architektin Nadia Kloster den Schlüssel an Klinikchef Detlef Troppens.
Am Freitag wurde das neue Bettenhaus der Oberhavel Kliniken am Standort Hennigsdorf übergeben. In zwei Jahren Bauzeit wurden 20 Millionen Euro investiert. Hier Architektin Nadia Kloster den Schlüssel an Klinikchef Detlef Troppens. © Foto: Burkhard Keeve/HGA
Burkhard Keeve / 31.03.2017, 19:12 Uhr - Aktualisiert 31.03.2017, 21:43
Hennigsdorf (OGA) Nach zwei Jahren Bauzeit ist am Freitag das neue Bettenhaus der Klinik Hennigsdorf eröffnet worden. Der viergeschossige Neubau mit einer Gesamtfläche von rund 8 650 Quadratmetern hat rund 20 Millionen Euro gekostet. Es entstand Platz für 144 zusätzliche Betten.

Ein neues Gebäude mit 144 Betten ist am 31. März in den Oberhavel Kliniken in Hennigsdorf eröffnet worden. Dort ziehen die Abteilungen für Psychiatrie und Geriatrie sowie die Innere Medizin ein. Investiert wurden rund 20 Millionen Euro.
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Eröffnung neues Bettenhaus Oberhavel Kliniken Hennigsdorf

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Der Ausbau der Bettenkapazitäten in Hennigsdorf war notwendig geworden, weil die alte Klinik - übrigens der erste Neubau eines Krankenhauses in der DDR - aus allen Nähten platzt. Da Oberhavel aber wächst und die Bewohner immer älter werden, musste die medizinische Versorgung angepasst werden. Das bedeutet auch ein Zuwachs an Personal. Insgesamt sind demnächst an den drei Standorten Oranienburg, Hennigsdorf und Gransee 1 700 Mitarbeiter der Oberhavel Kliniken beschäftigt.

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Neues Klinikgebäude eröffnet

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Der helle Anbau hat eine Länge von 105 Metern, was ungefähr den Ausmaßen eines Fußballfeldes entspricht. Auf den Stationen im neuen Bettenhausflügel gibt es ausschließlich Zweibettzimmer mit Bad, die sich auf der Südseite zum Park befinden und rund 25 Quadratmeter haben.

Schon am Montag ziehen die ersten Patienten ein. Es riecht überall noch neu. Auffällig viel Platz und Licht dominieren die Flure und einzelnen Behandlungs- und Patientenzimmer. In der Psychiatrie sind die Fußböden in den Zimmern dunkel gehalten und habe eine Holzoptik, was eine angenehme Atmosphäre versprüht. Die Farben an den Wänden der Flure, Zimmer und Stühle wirken dezent freundlich und durchdacht.

Oberhavels Landrat Ludger Weskamp (SPD) lässt sich von der allgemeinen Hochstimmung für das neue Gebäude zu einem Spruch wie aus einer Reisebroschüre hinreißen: "Wenn Sie krank sind, kommen Sie nach Oberhavel!" Tatsächlich trifft man am Freitag nur auf zufriedene Gesichter, wie das von Anne Neumann. Sie ist Ergotherapeutin und freut sich über die großen Behandlungszimmer. "Vorher hatten wir viel weniger Platz. Jetzt haben wir zwei Räume und damit dreimal so viel Platz." Das Zimmer sieht aus, als könnte es sofort Patienten empfangen, sogar Osterschmuck hängt schon von der Decke.

Auf dem Außengelände sprießt zaghaft der frisch gesäte Rasen. Zwischen Neu- und Altbau ist ein kleiner Park entstanden, Holzbänke laden zum Sitzen ein. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass für den Neubau rund 5 350 Quadratmeter Wald gerodet wurden. Als Ausgleich werden auf dem Klinikgelände Wald aufgeforstet und 57 Bäume gepflanzt. Darüber hinaus werden für die Rodung 13 000 Quadratmeter Wald in Neuendorf und Neu Löwenberg neu angelegt.

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