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Dirk Schaal 02.04.2017 19:39 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Schuss wie ein Strich entscheidet

Werder (MOZ) Im Spiel der Fußball-Brandenburgliga holte Preussen Eberswalde mit einem 1:0-Sieg beim Werderaner FC Viktoria drei wichtige Punkte für das immer noch aktuelle Ziel Klassenerhalt. Dabei zeigten die Eberswalder auch eine ansprechende Leistung.

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© Carola Voigt

Mit gemischten Gefühlen im Vorfeld war Preussen Eberswalde nach Werder gefahren. Seit vier Spielen hatten die Gastgeber nicht mehr verloren, davon drei Spiele auch gegen vor ihnen platzierte Mannschaften, auch recht deutlich gewonnen. Preussen dagegen hatte das 1:2 gegen den MSV Neuruppin noch nicht wirklich verdaut - nach einem guten Spiel standen sie ohne Punkte da.

Es dauerte nach Spielbeginn einige Minuten, bis die Gäste nach dem Anstoß wirklich in das Spiel fanden. Eine gute Torchance nach vier Minuten von den Werderanern, die jedoch nichts einbrachte, war so etwas wie das Wecksignal. Danach zeigte sich Preußen wacher auf dem Platz und spielte gut mit. Mit zunehmender Zeit wurden die Gäste immer frecher und erspielten sich einige hochkarätige Torchancen, die aber allesamt noch nicht zum gewünschten Erfolg führten. Erst ein Schuss auf das Tor der Werder-Mannschaft, den die Abwehr der Gastgeber nicht weit genug klären konnte, führte zur 1:0-Führung der Eberswalder. Der Ball sprang Steven Zimmermann vor die Füße, der voll aus etwa 25 Metern abdrückte und das Leder wie ein Strich ins gegnerische Tor einschlug (32. Minute). "Von meiner Position sah der Schuss unhaltbar aus. Zumindest hätte man sich da mächtig strecken müssen, um das Leder noch zu halten", berichtete später Preussens Co.-Trainer Steffen Sasse.Danach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, bei der die Gäste jedoch Werder fest im Griff hatten. Nach hinten ließen sie nun kaum Tormöglichkeiten der Platzherren zu und nach Balleroberung ging es noch einige Male schnell vor das Werder- Tor.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein ganz ähnliches Spiel. Die Gastgeber drückten nun stärker auf den Ausgleichstreffer. Doch Preussen stand gut und vereitelte viele Angriffe der Gastgeber schon frühzeitig. Doch ganz konnten sie den Offensivdrang der Platzherren nicht unterdrücken. Da war wieder Preussen-Keeper Lennart Peter gefragt, der seine Sache absolut zuverlässig machte und mit starken Paraden seiner Mannschaft die knappe 1:0-Führung sicherte. Auf der anderen Seite hatte aber auch die Defensivabteilung von Werder viel zu tun, wenn Eberswalde schnell in die Spitze spielte. So hätten der eingewechselte Nick Lange und gleich zweimal Neuzugang Yusaku Wasaki dem Spiel schon eine vorzeitige Entscheidung geben können.

"Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung", sagte Steffen Sasse. Jetzt hofft er, dass Preussen den Schwung in die Partie gegen Stahl Brandenburg mitnehmen kann.

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