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Der dreifache Piur

Sascha Piur bleibt FDP Vorsitzender in Falkensee.
Sascha Piur bleibt FDP Vorsitzender in Falkensee. © Foto: Rachner
05.04.2017, 20:00 Uhr
Falkensee (MOZ) Der FDP-Ortsverband Falkensee, zu dem auch die Gemeinden Dallgow-Döberitz, Brieselang und Schönwalde gehören, hat am Dienstagabend einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender bleibt nach einstimmigem Votum Sascha Piur, der damit seine dritte Amtszeit in Angriff nehmen kann. Zu seinen Stellvertretern wurden der Seeburger Dr. Georg Neubauer sowie der Falkenseer Dr. Eckhard Lindner gewählt. Schatzmeister ist für eine weitere Amtszeit Torsten Bathmann ausKomplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Rico Löwe (Brieselang), Tim Bremmer (Falkensee) und Rainer Storberg (Schönwalde). Neben den Personalentscheidungen sind natürlich auch inhaltliche Schwerpunkte gefragt gewesen. Die Liberalen verspüren eigenen Angaben zufolge Aufwind.

In seinem Rückblick hatte Piur zuvor hervorgehoben, dass die Falkenseer FDP seit einigen Monaten wieder an Attraktivität vor dem Hintergrund der Mitgliederzahlen gewinnt.

"Wir wachsen - allein seit Jahresbeginn haben sechs Bürger ihren Mitgliedsantrag unterzeichnet. 38 Mitglieder haben wir mittlerweile. Damit schlägt sich der bei der Bundespartei verzeichnete Trend auch in Falkensee nieder. Das gibt uns Mut. Darauf wollen und werden wir aufbauen."

Mit Blick auf die Stadtpolitik formulierte der alte und neue Chef der Liberalen klar und deutlich, dass die FDP Falkensee die Nichtgehörten und die Überhörten vertrete. "Wir stehen für einen Anliegerstraßenbau, der mit den Anliegern gestaltet wird. Wir stehen beim Hallenbad für seriöse Politik statt einer populistischen Geisterfahrt, die den Haushalt auf Jahrzehnte zu ruinieren droht. Wir alle könnten uns ein Schwimmbad in Falkensee vorstellen. Jeder hat dazu das Recht auf eine eigene Meinung aber nicht das Recht auf eigene Fakten. Solange die Diskussion mit einer Wir-wollen-das-um-jeden-Preis-Mentalität geführt wird, Abstimmungen mit knappsten Mehrheiten erzwungen werden, obwohl zugesagte Antworten des Gutachters noch ausstehen, droht das Bauvorhaben von heute die Schuldenfalle von morgen sei", betonte Piur.

Vor allem aber stünden die Liberalen für die vorrangige und tatsächliche Erfüllung der pflichtigen Leistungen der Daseinsvorsorge. Nicht umsonst mahne die Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung seit Jahren die Schaffung von ausreichenden Hort-, Kita- und Krippenplatzangeboten an.

"Erst durch hartnäckiges Nachfragen unserer Fraktion kam heraus, dass alle städtischen Horteinrichtungen nur mit Ausnahmebetriebserlaubnis am Netz sind, tatsächlich aber zu klein für den Bedarf sind. Dass die Stadtverwaltung das erst auf permanentes Nachfragen einräumt, spricht für sich. Wir werden damit weiter machen - für die Bürgerinnen und Bürger", so Piur weiter.

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