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Köppen fordert Ausbaustopp bei Windrädern

LR FRW / 20.04.2017, 06:11 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Größere Mindestabstände zwischen Siedlungen und Windrädern seien unabdingbar, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Köppen (Uckermark/Barnim). 1000 Meter Abstand bei mehr als 200 Meter hohen Anlagen seien längst nicht mehr zeitgemäß. Die 10H-Lösung - das zehnfache der Nabenhöhe - sei eine Lösung, die der Bund den Ländern durch die Länderöffnungsklausel aufgezeigt habe. "Das Land Brandenburg hat die Frist dafür allerdings ungenutzt verstreichen lassen. Ein fataler Fehler! Der Leidtragende ist der Bürger", sagte Köppen. Es sei Zeit, die Energiepolitik zu überdenken und höchste Zeit für einen Ausbaustopp.

Absurd sei die Tatsache, dass der Betreiber auch dann Geld bekommt, wenn das Windrad abgeschaltet ist, weil die Netze den Strom nicht aufnehmen können. Dieser "Geburtsfehler" des Energie-Einspeise-Gesetzes (EEG) sei nie ausgemerzt worden. Köppen forderte, dass nur der Strom bezahlt wird, der tatsächlich durch die Zähler fließt. Ferner warnte er vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Infraschall, der aber meist belächelt werde.

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