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Zurück zur Natur

Ins rechte Bild gerückt: Die Leseraktion von MOZ und Agendagruppe Umwelt stellt schöne private Gärten in Angermünde und Schwedt sowie dem Umland vor. Dieses Detail entdeckten wir im Garten von Familie Sonntag in Schmargendorf. Wer Lust hat, kann sich bewe
Ins rechte Bild gerückt: Die Leseraktion von MOZ und Agendagruppe Umwelt stellt schöne private Gärten in Angermünde und Schwedt sowie dem Umland vor. Dieses Detail entdeckten wir im Garten von Familie Sonntag in Schmargendorf. Wer Lust hat, kann sich bewe © Foto: MOZ
Daniela Windolff / 20.05.2017, 06:11 Uhr
Angermünde (MOZ) Sie sind Oasen der Ruhe im hektischen Alltag, Refugien für Mensch, Tier und Pflanze - naturnahe Gärten. Die Märkische Oderzeitung und die Angermünder Agendagruppe Umwelt starten wieder gemeinsam die Sommer-Leseraktion "Naturnahe Gärten" und stellen beispielhafte private Gärten vor.

Die Kleingartenidylle hat längst ihr spießiges Image von Gartenzwergen, Kofferradio und Kleinbürgertum abgelegt und ist ein Trend, der auch immer junge Leute und Familien begeistert. Zurück zur Natur ist für viele Menschen heute eine Alternative zum immer hektischeren, konsumorientierten Alltag. Obst, Kräuter und Gemüse selbst anbauen und frisch ernten wird immer beliebter.

"Gärten bieten ja nicht nur Erholung und Freude, sie sind auch unverzichtbare Biotope, die vielen Pflanzen- und Tierarten ein Zuhause bieten und nachweislich auch das Klima positiv beeinflussen, egal ob kleiner Stadtgarten, großer Bauerngarten oder Parzelle in der Gartensparte", betont Wolfgang Breßler.

Der Leiter der Angermünder Agendagruppe Umwelt engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz und will bei seinen Mitmenschen das Interesse für den Garten wecken und Anregungen für naturnahes Gärtnern geben. In diesem Zusammenhang entstand vor nunmehr 15 Jahren die Gemeinschaftsaktion mit der Lokalredaktion der MOZ "Naturnahe Gärten".

Immer mehr Hobbygärtner beteiligen sich daran und gewähren Einblicke in ihre grünen Paradiese, die in einer kleinen MOZ-Serie von Mai bis Oktober in Wort und Bild vorgestellt werden. In diesem Jahr wird sie auf Grund der großen Nachfrage deshalb vom Angermünder Raum auch auf Schwedt ausgeweitet. Dabei geht es nicht um eine Bewertung im Rahmen eines Wettbewerbes und es steht auch kein Thema im Fokus. "Wir wollen die Aktion wirklich offen lassen für Jedermann, denn kein Garten gleicht dem anderen und jeder ist auf seine Weise schön. Er trägt immer die Handschrift der jeweiligen Besitzer. Und selbst die Jahreszeiten verändern den Garten immer wieder neu. Gerade diese Individualiät und Vielseitigkeit macht jedes Jahr aufs Neue den besonderen Reiz aus", sagt Wolfgang Breßler. Dabei werden so manche originelle Gärtnertipps und Gestaltungsideen ausgetauscht. Die ersten Anmeldungen für die diesjährige Aktion liegen bereits vor. Mitmachen ist ganz einfach. Anruf oder Mail genügen, dann besuchen Wolfgang Breßler und eine Redakteurin die Gärten.

Am Ende der Aktion werden alle Teilnehmer zu einer Abschlussveranstaltung in gemütlicher Rund eingeladen, um das Gartenjahr mit einer Fotopräsentation und Gesprächen gemeinsam ausklingen zu lassen. Als Dankeschön erhält außerdem jeder Teilnehmer ein kleines Präsent. Zusätzlich laden einige Gartenbesitzer im Rahmen dieser Aktion zum Tag der offenen Gärten ein, der am 27. und 28. Mai stattfindet.

Anmeldung: Wolfgang Breßler, Telefon 0333132998, E-Mail an dwindolff@moz.de

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