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Grundstein für Waldorf-Neubau

Vereinsgeschäftsführer Thorsten Ziebell (l.) und Oberbürgermeister Martin Wilke bei der Grundsteinlegung.
Vereinsgeschäftsführer Thorsten Ziebell (l.) und Oberbürgermeister Martin Wilke bei der Grundsteinlegung. © Foto: MOZ/Thomas Gutke
Thomas Gutke / 20.05.2017, 06:29 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der Verein Waldorfpädagogik Frankfurt feierte am Freitag ein ganz besonderes Ereignis. "Es ist das erste Mal in 27 Jahren Waldorfschule, dass wir ein eigenes, großes Gebäude bauen", sagte Geschäftsführer Thorsten Ziebell bei der Grundsteinlegung auf dem Schulhof. Bis zum Sommer soll dort eine Werkstatt für den künstlerisch-praktischen Unterricht entstehen. An der Waldorfschule kommt dem Handwerk konzeptionell eine große Bedeutung zu. Gleichzeitig schafft der Ergänzungsbau Platz im Haupthaus. Die Schule wird inzwischen von 300 Kindern und Jugendlichen besucht.

"Das ist ein tolles Zeichen für die Zukunft Frankfurts. Meine Sympathien und Unterstützung haben sie", sagte Oberbürgermeister Martin Wilke vor der versammelten Schülerschaft. Die erste, zweite und dritte Klasse sangen das Lied von den "Fleißigen Handwerkern". Dann verschloss Thorsten Ziebell eine Zeitkapsel mit Namenslisten der Schüler, Zeichnungen sowie der MOZ vom Freitag und ließ sie zulöten. Wenig später schritten er und Martin Wilke mit der Maurerkelle zur Tat und versenkten den Behälter im Fundament.

Der Bau der Werkstatt - ausgeführt von Scanbau aus Eisenhüttenstadt - kostet mehr als eine halbe Million Euro. Finanziert wird das Projekt aus Rücklagen, Baugeld der Eltern, dem Sachkostenzuschuss der Stadt und Spenden. Eine Holzwerkstatt sowie die Bereiche Korbflechten und Gartenbau sollen ab dem nächsten Schuljahr in dem Neubau Platz finden.

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