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Ulf Grieger 20.05.2017 06:46 Uhr
Red. Seelow, seelow-red@moz.de

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Riesenbatterie im Gewerbegebiet geplant

Seelow (MOZ) "Wir machen Strom. Gleichmäßig" - mit diesem Slogan wirbt die Firma Upside Consulting GmbH auf ihrer Internetseite upsidegrp.com/ für ihr Geschäftsfeld, auf dem sie weltweit tätig ist. Im Seelower Bauausschuss haben Vertreter der Firma jetzt ein Vorhaben vorgestellt, das sie auf einem 2713 Quadratmeter großen Grundstück im Seelower Gewerbegebiet realisieren wollen. Ein Bauantrag wurde bereits gestellt. Im Kern geht es um Energiespeicher in Containern.

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Ähnliche Anlagen hat die Firma schon auf dem Neuhardenberger Flugplatz installiert, informierte Rico Wojanowski von der Upside Group. Der Speicher dort hat gerade mal eine Kapazität von fünf Megawatt. Doch mit ihm werde bereits deutlich, dass die Energiewende machbar und beherrschbar ist, erklärte Wojanowski.

Für Seelow sei nun ein weiteres Leuchtturmprojekt geplant. denn diese Anlage werde eine Speichermöglichkeit von 18,75 Megawatt haben. Sie wird ans 20-kV-Netz des regionalen Verteilnetzbetreibers e.dis angeschlossen. Sie kann den Speicher mit einer Leistung von 18,75 Megawatt be- und entladen und damit einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität leisten.

Die Bauausschussmitglieder interessierten sich in erster Linie für die Auswirkungen der Anlage auf die Umgebung. Die seien gering, versicherten die Investoren-Vertreter. Denn die Speicheraggregate laufen nicht mit Volllast. Sollte das kurzzeitig der Fall sein, dann entstehe ein Geräuschpegel von bis zu 42 Dezibel. Auch zu sehen wird nicht viel sein. Es werden 2,88 Meter hohe Container aufgestellt, die von einem zwei Meter hohen Doppelstabmattenzaun umgeben sein werden.

Zu den Fragen nach den Vorteilen für die Stadt erklärte Rico Wojanowski, dass erst ab dem 8. Jahr damit zu rechnen sein werde, dass die Stadt auch Gewerbesteuern vom Standort Seelow bekommt. Die Firma rechnet mit einer Leistungsdauer von bis zu 19 Jahren, sicher sind 16,8 Jahre.

Zu Überlegungen der Bauausschussmitglieder, den Standort der Container noch weiter in die Randlage zu setzen, zeigte sich der Investor zurückhaltend.

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