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20.05.2017 07:29 Uhr

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Zug fährt bei Stadtroda in Gerölllawine

Stadtroda (DPA) Heftiger Regen spült Geröll und Schlamm auf die Gleise, eine Regionalbahn kann nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der Triebzug springt teils aus der Spur. Mehrere Fahrgäste werden verletzt.

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Ein Regionalzu ist nach einem Unwetter und einem Erdrutsch ein Regionalzug entgleist

© dpa

Ein Regionalzug ist am Freitagabend bei Stadtroda (Saale-Holzland-Kreis) in eine Geröll- und Schlammlawine gefahren. Teile des Triebzuges sprangen aus den Gleisen. Es gab mehrere Leichtverletzte - nach Angaben des Lagezentrums der Thüringer Polizei sieben Menschen, nach Erkenntnissen der Bahn acht. Die Lawine war bei einem Unwetter auf die Strecke gerutscht, wie eine Bahnsprecherin mitteilte.

Über die Verletzten sagte eine Polizeisprecherin: "Sie haben einen Schock oder Bauch- oder Kopfschmerzen und werden von Notärzten betreut."

Mit der Bergung des verunglückten Zuges sollte am Samstagmorgen begonnen werden, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Ein genauer Zeitpunkt stehe zwar noch nicht fest, aber die polizeiliche Arbeit an der entgleisten Bahn sei beendet. Bis Sonntagmorgen bleibt die Strecke für den Zugverkehr gesperrt, wie die Bahn mitteilte.

Der Regionalexpress RE 1 war von Glauchau (Sachsen) nach Göttingen (Niedersachsen) unterwegs. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Bahn um 19.29 Uhr zwischen Papiermühle und Stadtroda. Der Zug habe nicht rechtzeitig bremsen können. Der Verkehr auf der Bahnstrecke Hermsdorf-Klosterlausitz-Göschwitz wurde unterbrochen. Die Bahn kündigte an, einen Ersatzverkehr mit Bussen einzurichten.

In Thüringen gab es am Freitag in einigen Orten heftigen Regen. Viele Straßen wurden überschwemmt - auch Bundesstraßen und Autobahnen. "In den Ortschaften stand das Wasser bis zu 50 Zentimeter hoch", sagte ein Polizeisprecher. In Gräfenthal (Kreis Saalfeld-Rudolstadt) wurde die Straße unterspült und voll gesperrt. In Pflanzwirbach im gleichen Landkreis liefen Keller voll und Autos konnten die B85 nicht mehr befahren.

In einem Einkaufsmarkt in Königsee (Kreis Saalfeld-Rudolstadt) lösten sich Platten am Dach. Die Kunden hätten den Markt rechtzeitig verlassen können, hieß es aus dem Lagezentrum.

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