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Thomas Messerschmidt 20.05.2017 07:38 Uhr
Red. Brandenburg/Havel, redaktion-brb@brawo.de

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22.05.-30.06.: Vollsperrung der B1

Groß Kreutz (MZV) (tms) Während sich ringsherum gewundert wird, dass und warum ab Juli während der Sommerferien die B1 zwischen Wust und Gollwitz vollgesperrt und erneuert wird, überraschte der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg vergangene Woche mit folgender Botschaft: Er "beabsichtigt die Erneuerung der Fahrbahn und des Radweges einschließlich Angleichung der Zufahrten auf der Bundesstraße (B) 1 zwischen Groß Kreutz und Groß Kreutz Ausbau... Die Bauarbeiten werden ab 22.05.2017 um 7 Uhr unter Vollsperrung der Fahrbahn ausgeführt." 2.100 Meter sind zu erneuern. Bis 30. Juni 2017. Vermutlich reist der Bautrupp dann direkt nach Wust.

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Die Zeichen der Zeit: Zeit für Vollsperrung.

© MZV

Beide Baumaßnahmen seien seit anderthalb Jahren bekannt, beteuert Landesbetrieb-Regionalbereichsleiter Frank Schmidt auf BRAWO-Nachfrage. Die Überraschung im Umfeld spricht dagegen. An der Tatsache ändert sie nichts. Ab Montag wird der B1-Verkehr umgeleitet - über Jeserig, Schenkenberg, Trechwitz, Damsdorf, Neu-Bochow und umgekehrt. Lediglich der Fußgänger- und Radfahrverkehr wird aufrechterhalten. "Für den Zeitraum des Radwegbaus werden die Radfahrer über die neue, dann noch gesperrte Fahrbahn der B 1 geleitet", heißt es.

Warum der ganze Aufwand: "Es ist offensichtlich, dass die Straße Schäden hat. In der Deck- und in der Binderschicht", begründet Frank Schmidt. Der Flickenteppich künde von vielen Reparaturen. Er wäre noch größer, wenn die letzten Winter nicht so mild gewesen wären. Schmidt ist überzeugt: "Wenn wir nichts machen, werden die Einschränkungen zunehmen." Schlechte Aussichten für die rund 14.000 Autos täglich. Aktuell vermutlich noch mehr - auch LKW, wegen der Autobahnbaustelle bei Lehnin. Nun also die nächste Straßen-Baustelle, beiVerschleiß- und Binderschicht werden abgefräst und erneuert. Auch der Radweg wird grundhaft erneuert und diesmal mit einer Wurzelsperre versehen. Warum die Vollsperrung und kein halbseitiges Bauen? Abgesehen davon, dass die Halbvariante reichlich länger dauert, gebe es klare Vorschriften für den Arbeitsschutz. Für das sichere Arbeiten bei halbseitiger Sperrung müsse die Straße fast 9 Meter breit sein. Die B1 bringe es auf 7,50 Meter, so Schmidt.

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