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Marion Voigt 20.05.2017 08:44 Uhr
Red. Gransee, lokales@gransee-zeitung.de

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Neue Ideen für alten Friedhof Gransee

Gransee (GZ) Der Stadtfriedhof soll in den nächsten Jahrzehnten zu einem würdigen Trauerort entwickelt werden. Am Donnerstagabend wurden auf Einladung des Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses, Peter Gogol (SPD), Ideen für ein Konzept öffentlich diskutiert.

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Erhaltenswerte Gräber auf dem Alten Friedhof in Gransee.

© MZV

So wurde die Planung für das WC-Gebäude vorgestellt, das noch in diesem Jahr realisiert werden soll, wie Fachbereichsleiter Manfred Richter, informierte. Baugenehmigung und Fördermittel seien bereits beantragt. Das WC-Gebäude ist barrierefrei und wird als komplett fertiges Baumodul installiert. Außen erhält es eine Umkleidung aus Lärchenholz, "das Patina ansetzen und so an die Vergänglichkeit erinnern wird", wie das Planungsbüro erklärte.

Dieses Design könnte auch die Trauerhalle bekommen, um so ein harmonisches Ensemble zu schaffen. Ob die vom Holzwurm befallene Trauerhalle modernisiert oder durch einen Neubau ersetzt wird, soll in weiteren Variantenvergleichen geklärt werden. Die Kosten für die Baumaßnahmen unterscheiden sich nur unwesentlich.

Sollte das alte Gebäude modernisiert werden, sind Innenwände zu versetzen, das marode Dach komplett zu erneuern, der Fußboden abzusenken und die Außenhülle mit Lärchenholz zu verkleiden. Die Platzkapazität würde sich auf 50 bis 60 Personen erhöhen. Ein Neubau hätte den Vorteil, dass er bedarfsgerecht errichtet werden kann. Anwesende Bestatter sprachen sich für eine Kapazität von 80 Personen aus. Größere Trauergesellschaften seien die absolute Ausnahme.

Zeitnaher Handlungsbedarf besteht auch bei den Wegen und dem Vorplatz der Trauerhalle. Denn bei Frost und Nässe werden diese schnell matschig. Um die Befahrbarkeit mit Rollstühlen zu gewährleisten, benötigen sie eine Befestigung und Einfassung. Einige Anwesende gaben in dem Zusammenhang die Anregung, gleich zu pflastern.

Weiteres Thema war die Umgestaltung des Friedhofs in den nächsten 15 bis 20 Jahren, "als Park und Ort der Trauer", wie es hieß. Präsentiert wurden verschiedene Ideen, die nicht nur neue Begräbnisformen berücksichtigen, sondern der Anlage auch eine Struktur geben - etwa mit Blumenrabatten und Bäumen. Auf gute Resonanz stieß der Vorschlag, den Weg zur Trauerhalle als repräsentative Allee mit Rasengräbern umzuformen. Egal, wie das Gestaltungskonzept letztlich aussieht: Es muss mit der Friedhogsgebührensatzung abgestimmt werden, um die Kosten auf annehmbarem Niveau zu halten.

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