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Silke Schulz 15.06.2017 20:19 Uhr
Red. Falkensee, redaktion-fks@brawo.de

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Ein schönes Wagnis

Falkensee (MOZ) Erneut kontrovers diskutiert wurde am Mittwoch im Bildungsausschuss die mögliche künstlerische Gestaltung des Spandauer Kreisels.

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Kunst oder Grün - welches Entree ist passender für die Stadt Falkensee?

© Schulz

Dabei wurde deutlich, dass innerhalb der SPD-Fraktion Konsens darüber besteht, die Errichtung eines Kunstwerks an diesem Standort nicht zu unterstützen.

"Auf dem Campusplatz, am Anger, all das ist für uns vorstellbar. Aber am Kreisverkehr wollen wir keine Kunst", erläuterte Dr. Michael Simon (SPD) die Haltung seiner Fraktion. Solange keine Antwort der befürwortenden Fraktionen über die entsprechenden Kostenvorstellungen vorliegt, müsse dies auch nicht diskutiert werden.

Im nächsten Jahr für alternative Standorte 20.000 Euro für einen offenen Wettbewerb zur Verfügung zu stellen, wäre für die Fraktion aber vorstellbar.

Für den Spandauer Kreisel wünschen sich die Fraktionsmitglieder indes eine ähnliche Gestaltung wie am Havelländer Weg.

Dies ist Renate Kiel (CDU) zu schlicht: "Wir können doch diesen bürgerlichen Kreisverkehr nicht einfach übernehmen. Wir sollten mal etwas wagen!" Auch die antragstellende Fraktion Grüne/Abü bekräftigte ihr Anliegen, am Spandauer Kreisel eine Plastik aufzustellen. "Wir sind auch für Kunst an anderen Standorten offen, aber unser Dictum ist "Wir wollen das dort'", machte Fraktionsvorsitzende Ursula Nonnemacher deutlich. Die FDP-Fraktion begrüßte den Antrag außerordentlich. "Wir sind auf dem Weg, durch unsere Erschließungsmaßnahmen eine relativ uniforme Stadt zu werden", fürchtet Amid Jabbour (FDP). Ein Kunstwerk auf dem Kreisel könnte dem entgegenwirken und sei alles andere als eine "Zumutung". Dies sieht auch Norbert Kunz (Linke) so: "Die Kostenfrage ist das Argument kleiner Geister zu Kunst. Gehen wir das Wagnis ein, das kann schon ein Schritt auf dem Weg zu Kunst sein. Die Besorgten spielen weiter den "Stiefmütterchen-Blues', dann hat die biedere Seele Ruh'." Eine Grundsatzentscheidung soll nun in der nächsten Stadtverordnetenversammlung getroffen werden.

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