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Neuauflage gewünscht

Rodeln in der Prignitz: Carolin Peters, Hannah Loewe und Stella Klein (von links) ließen es sich nicht nehmen, die kleine, präparierte Anhöhe in Groß Woltersdorf auf Plasteschüsseln hinunter zu rutschen - und dies auch noch nebeneinander im Wettkampf.
Rodeln in der Prignitz: Carolin Peters, Hannah Loewe und Stella Klein (von links) ließen es sich nicht nehmen, die kleine, präparierte Anhöhe in Groß Woltersdorf auf Plasteschüsseln hinunter zu rutschen - und dies auch noch nebeneinander im Wettkampf. © Foto: Mathias Jäkel
Mathias Jäkel / 20.06.2017, 05:36 Uhr
Neuruppin (RA) Nach einem Jahr Pause veranstaltete die Turn- und Sportgemeinschaft Neuruppin vorige Woche ihr siebtes Schachlager in Groß Woltersdorf (Prignitz).

32 Kinder der dritten bis sechsten Klasse der Grundschule Karl Liebknecht sowie der Kita Kunterbunt lernten fünf Tage lang alle Finessen des königlichen Spiels kennen. "Bedanken möchten wir uns insbesondere bei der Stiftung Soziales Neuruppin", so Lagerleiter Mathias Jäkel und ergänzte, "sie unterstützte uns einmal mehr finanziell und sorgte dafür, dass neben dem täglichen sechsstündigen Schachtraining auch noch ein entsprechendes Rahmenprogramm ermöglicht wurde."

Vier Bereiche von der Eröffnung, über das Lösen von Taktikaufgaben, dem Erlernen der exakten Endspieltechnik sowie die generelle Stellungsbewertung standen auf der Agenda. Jäkel: "Der Schwerpunkt lag jedoch bei der Eröffnung." Damengambit und Grünfeldindisch für Weiß, diverse Sizilianisch-Varianten für Schwarz waren hier die Stichworte. Die Kinder mussten ausdauernd üben, ehe die Trainer sich zufrieden zeigten.

Freude bereitete traditionell das Bearbeiten der Taktikaufgaben. Jäkel: "Matt in 1 und 2, darunter viele Stellungsbilder mit Springer - das war schon interessant." Auch die Endspiele, hier beschränkten sich die TSG-Verantwortlichen auf Bauern- und Turmendspiele sorgten für einiges Staunen. Letztlich schafften alle Aktiven die Prüfungsaufgaben und erhielten mit dem Pokal ihren Lohn. Der letzte Prüfling konnte erst am Donnerstagabend weit nach 22 Uhr aufatmen.

Neben dem vielfachen Training absolvierten die Teilnehmer entsprechenden Ausgleichssport. Schwimmen und Laufen 70Uhr waren ebenso obligatorisch, wie Wanderungen am Nachmittag. Das alles ist besonders wichtig, um am nächsten Tag optimale Leistungen am Brett zu erreichen.

Weitere Höhepunkte waren das Blitzschachturnier, das Rodeln auf der ansässigen Sommerbahn, eine mehrstündige Schatzsuche im Naturlehrpark, ein Mau-Mau-Turnier sowie diverse Tischtennisduelle gegen die Übungsleiter. Demzufolge war am Ende der Woche das Feedback der Kinder, wenngleich sie erschöpft waren, klar: "Wann findet das nächste Camp statt?"

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