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Idealer Standort zur Teilhabe am Leben

Symbolischer erster Spatenstich: Bauunternehmer Mark André Krüger, Bürgermeister André Stahl, die Geschäftsführer der Auriscare GmbH, Christoph Hamma und Andreas Priefler, Architekt Stefan-Andreas Becker, Bauherrin Marianne Gries und Bauleiter Tino Strach
Symbolischer erster Spatenstich: Bauunternehmer Mark André Krüger, Bürgermeister André Stahl, die Geschäftsführer der Auriscare GmbH, Christoph Hamma und Andreas Priefler, Architekt Stefan-Andreas Becker, Bauherrin Marianne Gries und Bauleiter Tino Strach © Foto: MOZ/Sabine Rakitin
Sabine Rakitin / 20.06.2017, 06:15 Uhr
Bernau (MOZ) Den symbolischen ersten Spatenstich für ein neues Seniorenpflegeheim gab es am Montagvormittag An der Viehtrift/Ecke An der Tränke. Das rund 4000 Quadratmeter große Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft der Bernauer Filiale der Agentur für Arbeit war eine der letzten innerstädtischen Brachflächen.

Betreiber des Pflegeheimes wird die Auriscare GmbH aus Berlin. Sie hat sich auf die Betreuung dementiell veränderter Menschen spezialisiert und betreibt bereits ähnliche Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern.

Andreas Priefler und Christoph Hamma, die beiden Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, sehen in Bernau eine bedeutende Stadt mit einer bemerkenswerten Entwicklung. "Zurzeit leben 8500 Menschen in Bernau, die über 65 Jahre alt sind. Und der Anteil dieser Altersgruppe wird weiter zunehmen", weiß Andreas Priefler. "Etwa 800 Menschen leiden unter Demenz. Nach den Prognosen kommen in zehn Jahren noch einmal rund 400 dazu", begründet er die Standortwahl der Auriscare GmbH. Diese wolle "bereits vorhandene Angebote anderer Einrichtungen nutzen und sich in die bestehende Pflegelandschaft integrieren", sagt der Geschäftsführer. "Wir wollen ein Teil von Bernau werden und das Angebot vergrößern", versichert auch Partner Christoph Hamma.

Auf die Stadt und den Landkreis singen nicht nur die beiden Geschäftsführer, sondern auch Architekt Stefan-Andreas Becker ein Loblied. "Wir sind mit offenen Armen empfangen und unterstützt worden", erzählt Christoph Hamma. "Ich habe noch nie so schnell eine Baugenehmigung erhalten", stellt der Architekt fest. Dabei sei dieses Pflegeheim bereits das 38. desMagdeburger Architekturbüros KSB.

"Vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal auf diesem Baugrundstück gestanden", erzählt Becker, und er sei begeistert gewesen, weil der Standort alle Bedingungen für ein Pflegeheim erfüllte. "Die Infrastruktur, die Wohnbebauung", zählt er auf und weist auf das gegenüberliegende Forum, das SportForum und die Wohnhäuser ringsum. "Für pflegebedürftige Menschen, die unter Umständen nicht mehr mobil sind, heißt das Teilhabe am Leben", ist er überzeugt.

Das neue Pflegeheim wird eine Nettogrundfläche von 6800 Quadratmetern haben. Mehr als 1000 Quadratmeter davon sind Gemeinschaftsräumen vorbehalten. "Das sind 20 Prozent mehr als in anderen Einrichtungen", weiß Architekt Becker. Und dass ausgerechnet eine Bauingenieur-und Architekten-Familie wie die Hüblers das Grundstück für den Bau eines Pflegeheimes verkauften, hatte natürlich auch Einfluss. "Ich musste mich des öfteren einer kleinen Architekturdiskussion stellen", sagt Stefan-Andreas Becker schmunzelnd.

Das Haus mit 151 Plätzen soll im Rohbau bis Ende des Jahres stehen, ausgeführt vom Bernauer Bauunternehmen Mark André Krüger. Die Eröffnung ist für den Herbst 2018 geplant.

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