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Kabarettisten und Fans der Oderhähne begegneten in Warschau Steffen Möller

Treff mit einem Gastarbeiter

Treffen in der Gaststätte "Stol": Steffen Möller (links) und sein Kabarett-Kollege Wolfgang Flieder
Treffen in der Gaststätte "Stol": Steffen Möller (links) und sein Kabarett-Kollege Wolfgang Flieder © Foto: Jörg Kotterba
Jörg Kotterba / 20.06.2017, 06:20 Uhr
Warschau (MOZ) Zu einer fünftägigen "Klassenfahrt" nach Warschau machten sich am Sonntag Kabarettisten der "Oderhähne" mit ihrer Fan-Gemeinde auf den Weg. Höhepunkt am Abend: ein Treffen mit Steffen Möller.

"Gäbe es Warschau nicht, wäre ich längst aus Polen verschwunden." Steffen Möller, Jahrgang 1969, zog 1994 ins Nachbarland, erst nach Kraków, dann nach Warschau. Als Kabarettist, Schauspieler und Entertainer ist der Wuppertaler inzwischen der bekannteste Deutsche in Polen. Spiegel-Bestseller wurden seine Bücher "Expedition zu den Polen - Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express" und "Viva Warszawa - Polen für Fortgeschrittene".

Sonntagabend traf sich Möller in der Warschauer Gaststätte "Stol" mit den annähernd 30 Teilnehmern der "Oderhähne-Klassenfahrt". Die Kabarettisten um Chef Wolfgang Flieder hatten den harten Kern ihrer Fan-Gemeinde zu dieser fünftägigen Tour eingeladen. Mittendrin war Kultur- und Sozialdezernent Jens-Marcel Ullrich.

Urkomisch, dann wieder liebevoll und immer gespickt mit zahlreichen historischen Details erzählte Steffen Möller über Warschau einst und jetzt; über Gepflogenheiten der Polen bei Familienfesten und anderen Feierlichkeiten; über das derzeit gespaltene Land und politische Befindlichkeiten. "Auf beiden Seiten der Parteienlandschaft hier ist Bundeskanzlerin Angela Merkel beliebt. Das liegt ganz sicher daran, dass Merkel zu einem Viertel Polin ist - ihr Großvater wuchs in dieser Gegend auf."

In einem Gespräch am Rande des vierstündigen Stelldicheins gestand "Gastarbeiter Möller", dass er sich auch einen Auftritt an der Oder, also in Frankfurt, vorstellen könne. "Dann sollten aber die Hälfte im Publikum Polen sein."

Höhepunkte am Reisemontag waren eine Führung über den Königsweg und der Wettkampf im Bowlingcenter des Hotels "Hulakula". Heute werden das Königsschloss und die Warschauer Altstadt besucht, Mittwoch das Schloss in Wilanów mit seiner Parkanlage. Am Donnerstag geht es über 480 Kilometer wieder nach Hause.

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