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Manja Wilde 20.06.2017 06:59 Uhr
Red. Fürstenwalde, fuerstenwalde-red@moz.de

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TU Berlin forscht an Spreebrücke

Fürstenwalde (MOZ) Ein riesiger, blauer Metallarm hing am Montagvormittag für etwa fünf Stunden über dem Rad- und Fußweg der Spreebrücke in Fürstenwalde. Er gehörte zu einem speziellen Brückenuntersichtgerät, das während dieser Zeit eine Fahrspur der Landesstraße blockierte. Am Ende des Metall-Armes sitzt eine Hebebühne. Und in dieser standen Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin unter der Brücke.

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Forscher unter der Brücke: Über Stunden blockierte ein Spezialgerät eine Spur der Spreebrücke in Fürstenwalde.

© MOZ/Manja Wilde

Was genau das Forschungsziel ist, ließ sich am Montag nicht im Detail herausfinden. "Unter der Brücke sind Messgeräte angebracht, mit denen die Belastung durch den Verkehr erfasst werden soll", erklärte einer der Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenwesens, der die Arbeiten absicherte. "Es geht um ein Forschungsprojekt, was genau gemessen werden soll, kann ich auch nicht sagen", räumte Roman Wagner, Leiter der Straßenmeisterei Fürstenwalde ein. Auch in der Presseabteilung des Landesbetriebs Straßenwesen konnte Cornelia Mitschka am Montagnachmittag keine Information mehr auftreiben. Und in der Pressestelle der Technischen Universität war zu diesem Projekt ebenfalls nichts bekannt.

"Die Sensoren wurden jedenfalls schon im November an der Brücke angebracht, seitdem läuft das Messprogramm", weiß Gordon Starcken von der Fürstenwalder Zweigstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes.

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