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Weiter Einschränkungen bei der S-Bahn nach Brandanschlag

Techniker reparieren die Kabelbrücke am S-Bahnhof Ostkreuz in Berlin, in der es gebrannt hatte.
Techniker reparieren die Kabelbrücke am S-Bahnhof Ostkreuz in Berlin, in der es gebrannt hatte. © Foto: dpa
20.06.2017, 08:45 Uhr
Berlin (dpa) Auch am Tag danach bekommen die Berliner die Folgen des Brandanschlags an einem S-Bahnhof zu spüren. Eine heiße Spur zu den Tätern gibt es indes noch nicht.

Berlin (dpa/bb) - Nach dem Brandanschlag auf eine Bahnstrecke am Berliner S-Bahnhof Treptower Park kommt es im Berufsverkehr weiter zu Einschränkungen. Betroffen waren am Dienstag die Linien S47, S8, S85 und S9, wie die S-Bahn auf ihrer Internetseite mitteilte. Sie fuhren teilweise nicht durch.

Die S8 verkehrte zunächst nur zwischen Birkenwerder und Ostkreuz, die S9 zwischen Flughafen Schönefeld und Hermannstraße. Die S47 fährt zwischen Spindlersfeld und Schöneweide, die S85 zwischen Nordbahnhof und Waidmannslust. Zur Umfahrung könnten Fahrgäste zwischen Treptower Park und Neukölln wie auch zwischen Neukölln und Schöneweide die Ringbahn nutzen, hieß es.

Unterdessen sucht die Polizei weiter nach den Tätern. "In der Nacht gab es keine neue Entwicklung", sagte eine Sprecherin der Polizei am Dienstag. Unbekannte hatten am frühen Montagmorgen am S-Bahnhof Treptower Park vermutlich ein Feuer in einem Kabelschacht gelegt. Der Anschlag führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im Berufsverkehr. Mehrere S-Bahn-Linien waren betroffen.

In anderen Bundesländern schlugen Täter auf ähnliche Weise an Bahnanlagen zu. Das Bundesinnenministerium sprach von insgesamt 13 Anschlägen. Ein politischer Hintergrund wurde mit Blick auf den G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg nicht ausgeschlossen.

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