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20.06.2017 15:43 Uhr
Red. Gransee, lokales@gransee-zeitung.de

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Diabetes: Grüneberger Familie fehlt Helfer für kranken Sohn

Grüneberg (bu) Dass ihr junger Sohn krank ist, Diabetes hat, stört Sabine Hörbe aus Grüneberg nicht weiter. Damit habe ihre Familie, und vor allem ihr sechsjähriger Sohn Jannes gelernt, umzugehen. Viel schwerer wiegen aber die Umstände, die die Krankheit mit sich bringt. Besonders das ständige Kontrollieren der Blutzuckerwerte.

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Jannes Hörbe (6) aus Grüneberg hat Diabetes.

© privat

Weil ihr Sohn noch zu klein dafür sei, gibt es immer jemanden an seiner Seite, der darauf aufpasst. Als Jannes in den Kindergarten ging, hat der Landkreis ihm eine Integrationshelferin an die Seite gestellt. Sie hat genau beobachtet, was das Kind zu sich genommen hat, wie viel er sich bewegt hat, wie er sich gefühlt hat und seine Werte kontrolliert und entsprechend reagiert.

"Ohne Hilfe geht es nicht", sagt Sabine Hörbe. Doch jetzt kommt Jannes in die Schule. Nach den Sommerferien geht es für ihn in die erste Klasse der Libertas-Grundschule in Löwenberg. Das Problem: "Wir haben noch keinen neuen Integrationshelfer", schlägt die Mutter Alarm.

Die bisherige Helferin könne die Arbeit nicht weiter übernehmen. "Jetzt suchen wir einen neuen Helfer." Die Stelle sei bewilligt, doch das Personal gebe es nicht. Der beauftragte Träger habe der Mutter von Jannes geraten, auch selbst aktiv zu werden und zu suchen. "Ich habe schon überall nachgefragt: auf der Arbeit, im eigenen Umfeld, bei den Nachbarn und meinen Whats-app-Gruppen", sagt Sabine Hörbe.

Jetzt hofft sie noch auf diesen Aufruf. Die Arbeit sei relativ einfach. Ihr Sohn sei in der Schule und in den Hort zu begleiten, sechs bis sieben Stunden am Tag. Immer im Blick sei dabei der Blutzuckerwert zu halten. "Besonders beim Sport. Da muss alle 20 Minuten kontrolliert werden, damit Jannes sich nicht überfordert."

Kontakt: Sabine Hörbe, Telefon: 0173 9323757

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