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Mit kleinen Schritten aus dem Tief

Stephan Ellfeldt / 17.04.2016, 23:26 Uhr
Kleinmachnow (RA) Der Negativlauf des MSV Neuruppin in der Fußball-Brandenburgliga ist gestoppt. Nach zuletzt vier Niederlagen und einem Remis gelang beim Tabellenschlusslicht RSV Eintracht 1949 am Sonnabend ein 3:1 (1:1)-Erfolg.

"Wieder einmal ein Sieg", lauteten daher die ersten Worte vom Neuruppiner Trainer Dietmar Bletsch, als er auf die Partie in Kleinmachnow angesprochen wurde. "In gewisser Weise war es ein Pflichtsieg, doch diese waren es anderswo vorher auch. Die Verunsicherung war daher auch noch zu spüren." Bletsch empfand den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (17.) fast exemplarisch. "Ein Eigentor, Ausdruck für unseren Zustand: Wir hatten den Ball. Florian Riehl wollte quer spielen im Spielaufbau. Dabei wurde er unter Druck gesetzt und verlor den Ball. Danach lief er hinterher, um den Fehler wieder gut zu machen, kam allerdings in die Schussbahn." MSV-Keeper Daniel Fraufarth war daher ohne Abwehrchance. Damit war der positive Effekt eines schnellen Führungstores verpufft. Markus Lemke hatte die Fontanestädter nach sieben Minuten in Führung gebracht.

"Die Gastgeber hatten ansonsten gar keine Möglichkeiten in der ersten Halbzeit", bilanzierte Bletsch. Bei seinen Mannen war allerdings auch nicht viel zu notieren. Einzig in der 44. Minute gab es eine Großchance durch den Torschützen Lemke.

Der zweite Durchgang war ähnlich, nur hatte der Gast nun mehr Aktionen in Richtung Tor. Bletsch bezeichnete das 1:2 (58.) durch Torjäger Marcel Weckwerth als "verdient". "Nach relativ guten Angriffen im Anschluss an die Führung musst du eigentlich das dritte Tor machen. Doch es gelang nicht." Und so kam es zu der Szene, als die Eintracht das leere Tor nicht traf, weil Alexander Riehl und Torwart Fraufarth sich missverstanden und der Ball vor den Füßen des Gegners landete. Bletsch sah die Partie dort schon wieder kippen vor seinem geistigen Auge. Doch das Geschenk wurde eben nicht genutzt, sodass Lemke per klassischen Konter zum 1:3 (90.+1) und zur Entscheidung einnetzte. Bletsch: "Bis 20 oder 30 Meter vor dem Tor sah unser Spiel immer recht ordentlich aus, aber dann hat es gekrankt. Dieses Mal war es ein wenig besser. Ich hoffe, dies war ein Befreiungsschlag für unsere Truppe."

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