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Renate Utrecht und ihre Kollegin prüfen in Schwedt Verkehrssicherheit und Fahrkünste von Schülern

"Alle Fahrräder sind verkehrssicher"

Polizistin Renate Utech vergibt auch für dieses Rad das Siegel "Geprüft 2017".
Polizistin Renate Utech vergibt auch für dieses Rad das Siegel "Geprüft 2017". © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Dietmar Rietz / 29.06.2017, 07:55 Uhr
Schwedt (MOZ) Für Kinder ist es ein großer Moment: Sie bekommen zum Geburtstag endlich ihr erstes eigenes Fahrrad geschenkt und können sich nun frei im Straßenverkehr bewegen. Sie können selbstständig Freunde besuchen, die auch weiter weg wohnen. Außerdem macht es ihnen großen Spaß, ihre Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Für Eltern ist die neue Mobilität ihrer Sprösslinge jedoch nicht selten auch ein Grund zur Sorge. Schließlich kann es im Straßenverkehr schnell zu gefährlichen Situationen oder gar Fahrradunfällen kommen. Gerade Kinder werden auf ihren Rädern oftmals von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen.

Unter anderem deshalb gehören auch an der Evangelischen Grundschule in Schwedt die Sicherheit im Verkehr und alles, was zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehört, zum Sachkundeunterricht. Fahrradfahren ist eine wunderbare Sache. Aber bei den zwölf Dritt- und Viertklässlern der Evangelischen Grundschule in Schwedt löste es am Mittwoch Lampenfieber aus. Nach einer Woche Theorie prüfte die Polizei die Kenntnisse der Schüler in Verkehrssicherheit und Fahrsicherheit. Die Fahrräder wurden von den Polizistinnen Kathrin Schiemann und Renate Utech vom Sachgebiet Prävention gründlich kontrolliert. Alle erhielten den Prüfsiegel-Aufkleber "Geprüft 2017". "Alle Fahrräder sind verkehrssicher", stellte Renate Utech fest. "Alle Kinder tragen Fahrradhelme." Sicherheit steht erst Recht bei Kinderfahrrädern an erster Stelle. Was benötigt ein verkehrssicheres Fahrrad mindestens? Jacky James, Vitusund ihre Schulkameraden wussten auch das: Klingel, Bremsen vorn und hinten, Speichenreflektoren oder Leuchtstreifen am Reifen, eine Fahrradbeleuchtung mit Dynamo oder eine mit Batterie vorn und hinten. Ja, und genügend Luft sollte auch in den Reifen sein. Einmal musste nachgepumpt werden.

Nach dem Sicherheitscheck zeigten die Dritt- und Viertklässler, wie gut sie fahren können. Den großen Polizeiparcours mussten sie nicht bewältigen. Aber schon beim Slalomfahren zeigte sich, wer sicher fahren kann.

Anne Zymelka aus dem Leitungsteam der Schule freute sich, dass die Schüler so gut auf die "Fahrrad-Prüfung" vorbereitet waren und freut sich über die Kooperation mit der Polizei: "Die Idee hatte unsere Kollegin Andrea Bleidorn auf einer Dienstberatung und ich war gleich Feuer und Flamme. Kurz vor den Sommerferien bekommen die Schüler Wissen über Verkehrssicherheit vermittelt, das passt. Viele Eltern unternehmen während der Ferien Radtouren mit ihren Kindern. Viele unserer Schüler kommen mit dem Fahrrad zur Schule."

Anmeldungen für den Fahrradparcours der Polizeiinspektion Uckermark, Sachgebiet Prävention unter der Telefonnummer 03984 351080

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