to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Dienstag, 25. Juli 2017
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Frank Groneberg 05.07.2017 06:20 Uhr - Aktualisiert 05.07.2017 11:42 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

artikel-ansicht/dg/0/

Größte Gefahr lauert am Kleist Forum

Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Reaktion der MOZ-Leser auf die Veröffentlichungen zum Thema Sicherheit an Straßenbahn-Haltestellen zeigt eindeutig: Ja, hier muss dringend für Verbesserungen gesorgt werden. Vor allem die Haltestelle Kleist Forum wurde immer wieder als Gefährdungsschwerpunkt bestätigt. Ebenso, dass manche Haltestellen wegen der kleinen Schilder für auswärtige Autofahrer nur schwer als solche zu erkennen sind. Und die Vorschläge, gefährliche Haltestellen übergangsweise mit zusätzlichen Schildern und Fahrbahnmarkierungen besser erkennbar zu machen, wurden allgemein begrüßt - meist mit dem Nachsatz, langfristig müssten die Haltestellen aber baulich gesichert werden.

artikel-ansicht/dg/0/1/1586390/
  weitere 2 Bilder

Damals: Solch ein Schild stand in der DDR vor jeder Straßenbahn-Haltestelle.

© MOZ

Monika Lindner erklärte, sie fahre fast täglich mit der Linie 2 zur Arbeit: "Und an der Haltestelle Kleist Forum fahren eigentlich immer Autos durch. Ein Wunder, dass da noch kein schwerer Unfall passiert ist." Ein Warnschild vor der Kurve und Fahrbahnmarkierungen könnten auf die Haltestelle aufmerksam machen. "Noch besser wäre es aber, eine Insel zu bauen." Annett Walter schrieb: "Ich bin auch der Meinung, dass die Haltestelle am Kleist Forum eine der gefährlichsten in Frankfurt ist." Dass Warntafeln und Fahrbahnmarkierungen etwas bringen, bezweifle sie aber, da Autofahrer schon genug damit zu tun hätten, sich richtig einzuordnen. Mit der Fast-Abschaffung der Linie 5 ab Jahresende stelle sich die Frage, diese Haltestelle vielleicht ganz abzuschaffen.

Hendrik Haucke schlug vor, am Kleist Forum eine "behindertengerechte Haltestelleninsel" zu bauen und die Heilbronner Straße erst nach der Insel zweispurig werden zu lassen. Andrea Mauschner sagte: "Solche Fahrbahnmarkierungen wie in Dresden würde man sehr gut wahrnehmen und sie kosten wenig Geld." Auch Klaus Grubert befürwortete die Vorschläge und verwies darauf, dass zu DDR-Zeiten vor jeder Haltestelle ein blaues Hinweisschild stand. Und Ingo Pohl schlug vor, in der Heilbronner Straße Höchsttempo 20 statt 30 anzuordnen und ein großes Schild "Achtung, Straßenbahn" aufzustellen.

Auch im Internet wird das Thema intensiv diskutiert. Dass viele Autofahrer keine Rücksicht nehmen, wurde ebenso bestätigt wie die Aussage, dass einige Haltestellen nur schwer als solche zu erkennen sind.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Artikel kommentieren   Lesezeichen setzen   Nachricht an die Redaktion   Druckversion

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion