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13.07.2017 17:34 Uhr
Red. Gransee, lokales@gransee-zeitung.de

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Der im KZ Ravensbrück umgekommenen Kinder gedacht

Fürstenberg (mhe) Die Flamme der Hoffnung machte am Mittwoch in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Station. Der gleichnamige Verein aus Neubrandenburg, der sich für Menschen mit kranken und verstorbenen Kindern engagiert, hatte zu einem Gedenken geladen, die den im Konzentrationslager umgekommenen Kindern und ihrer Eltern gewidmet war.

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Flamme der Hoffnung: Nach den Gedenkansprachen wurde ein Licht zur Lagermauer getragen.

© Matthias Henke

881 Namen von Zwei- bis 16-Jährigen aus 18 Nationen seien in den Zugangslisten des Lagers verzeichnet, so die stellvertretende Gedenkstättenleiterin Cordula Hundertmark, die auch aus Zeitzeugenberichten zitierte. Demnach betrachtete die Lagerleitung junge Kinder vor allem als unnütze Esser. Mit dem Erreichen des zwölften Lebensjahres galten sie dann als geeignet, um in der Rüstungsindustrie zu schuften. Gleichwohl gab es Solidarität unter den Häftlingen. Da wurden etwa Gummihandschuhe von der Krankenstation gestohlen, um daraus Nuckel herzustellen. Offiziell registriert wurden Geburten jedoch nicht, nur die Sterbefälle.

Nach der Gedenkveranstaltung wurde an der Mauer der Nationen eine Kerze aufgestellt und von Mitgliedern des Vorstandes von "Flamme der Hoffnung" ein Kranz niedergelegt.

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