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Sven Klamann 18.07.2017 07:55 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Gelungene blaugrüne Premiere

Eberswalde (MOZ) Ob die Schlagercombo Die Couchies, das Theater Lakritz, beide aus Berlin, oder der Zauberkünstler Felix Wohlfarth aus Potsdam - die Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow (WBG) hatte für ihr erstes blaugrünes Fest an kulturellen Glanzlichtern nicht gespart. Und wurde am Sonnabendnachmittag von feierwilligen Mitgliedern und Mietern beinahe überrannt. Auf dem Hof des Genossenschaftshauses an der Ringstraße 183 herrschte vom ersten Augenblick an ausgelassene Feierlaune.

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Edda Brauer, Monika Treuter und Irma Funke (v.l.) lassen sich beim blaugrünen Fest durch den Zauberkünstler Felix Wohlfahrt verblüffen.

© MOZ/Sven Klamann

Schon der Titel der Premierenfete, mit der die beiden neuen Vorstandsmitglieder Volker Klich und Guido Niehaus quasi ihren öffentlichen Einstand zelebrierten, war mit Hintersinn gewählt. Das Blau stehe vordergründig für das Wasser, das Grün für den Wald in und um Eberswalde, verriet Claudia Riethbaum, die bei der WBG für das Marketing zuständig ist. Wer beide Farben mische, erhalte Petrol, das neue farbliche Erkennungszeichen der Genossenschaft, die in der Barnimer Kreisstadt über 3500 Wohnungen, 800 Garagen und Stellplätze, 20 Gewerbeeinheiten sowie zwei Vereinshäuser verfügt und damit zu den großen Wohnungsanbietern gehört.

Das blaugrüne Fest soll bei der WBG zur Tradition werden. "Uns liegt viel an einem unkomplizierten und schnellen Draht zu unseren Mitgliedern und Mietern", betonte Volker Klich. Und daran, dass das Genossenschaftsgefühl nicht nur mit möglichst sorgenfreiem Wohnen, sondern auch mit der Freude darüber verbunden werde, einer Gemeinschaft Gleichgesinnter anzugehören, ergänzte Guido Niehaus.

Während Die Couchies immer wieder Schlager aus dem vergangenen Jahrhundert spielten, begeisterte das Theater Lakritz, das am Vormittag bereits die 523. Ausgabe von Guten-Morgen-Eberswalde auf dem Marktplatz bestritten hatte, mit seinen Vorführungen im Festzelt vor allem die kleinen Besucher. Wie der Zauberkünstler Felix Wohlfarth waren sie im Auftrag der WBG vom Eberswalder Kulturveranstalter Udo Muszynski gebucht worden, der unter anderem die Reihe Guten-Morgen-Eberswalde verantwortet.

Der Zauberkünstler brauchte keine Bühne, um sein Publikum wieder und wieder zu verblüffen. Felix Wohlfarth ging von Tisch zu Tisch, um wie durch Magie dort Bälle verschwinden und wiederkehren zu lassen oder mit Karten zu tricksen.

Derweil haben sich Volker Klich und Guido Niehaus im benachbarten Restaurant Paprikasch beim ersten Vorstandstalk entspannt den Fragen von Mitgliedern und Mietern gestellt. Ganz ohne Zauberei.

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