to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Samstag, 23. September 2017
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Frank Groneberg 03.08.2017 07:00 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

artikel-ansicht/dg/0/

Mit der Linie 5 zur Viadrina

Frankfurt (Oder) (MOZ) Nach den Veröffentlichungen über den Entwurf des Nahverkehrsplans 2017-2021 hat sich auf der Facebookseite des Stadtboten Ralf Großkopp, einst Verkehrsmeister bei der Stadtverkehrsgesellschaft, zu Wort gemeldet. Er lebt jetzt in Chemnitz, arbeitet bei der Chemnitzer Verkehrs AG und liest die MOZ weiter täglich über das digitale E-Paper.

artikel-ansicht/dg/0/1/1593721/

Wie berichtet, sollen ab Jahresende die Strecken der Straßenbahnlinien 1 und 4 teilweise getauscht werden. Außerdem sollen die Bahnen der Linie 2 künftig überwiegend im Zehn-Minuten-Takt verkehren und die Linie 5 nur noch zu den Hauptverkehrszeiten fahren.

Der neue Nahverkehrsplan sei zum Teil begrüßenswert, mute teilweise aber recht halbherzig an, schreibt Ralf Großkopp. Der Zehn-Minuten-Takt auf der Linie 2 sei eine gute Sache, "dieser sollte jedoch durchgehend von 6 bis 18 Uhr angeboten werden. Die Linie 5 hingegen sollte eine neue Linienführung erhalten: Neuberesinchen - Europa-Universität, so wie die frühere Linie 6." Damit bliebe montags bis freitags in Neuberesinchen ein Zehn-Minuten-Takt ins Zentrum gewährleistet. "Eine Direktverbindung Neuberesinchen - Messegelände macht verkehrstechnisch schon lange keinen Sinn mehr", so Ralf Großkopp.

Für die Abendstunden ab 18 Uhr schlägt er im Zentrum einen "Rendezvousverkehr" vor. Das heißt, Busse und Bahnen aller Linien warten an der Haltestelle Zentrum bis zu fünf Minuten aufeinander, so dass die Fahrgäste bequem umsteigen können. Dafür müssten aber die beiden Bahnsteige verlängert werden - auf jenes Maß, das sie bis 1999 schon mal hatten.

Die Streichung der Nachtlinie N2 hält Ralf Großkopp für überprüfenswert. "Auch die Einwohner in den ländlichen Ortsteilen haben ein Recht auf öffentlichen Nahverkehr in den Nachtstunden", argumentiert er. Sein Vorschlag: Einrichtung eines sogenannten Anruf-Linientaxis.

Überraschend findet der Fachmann die Idee, den Regionalverkehr stärker in der Stadt einzubinden. "Was ist eigentlich aus der Idee geworden, den Überlandverkehr an den Stadtgrenzen enden zu lassen?", fragt er und verweist darauf, dass in Markendorf für viel Geld eine große Umsteigehaltestelle zwischen Regional- und Nahverkehr gebaut worden ist. "Da sollten doch endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden."

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Artikel kommentieren   Lesezeichen setzen   Nachricht an die Redaktion   Druckversion

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion