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Mieter des künftigen Service-Wohnens an der Wriezener Straße können moderne Techniken nutzen

Neubau läuft auf vollen Touren

Jens Sell / 09.08.2017, 07:30 Uhr
Strausberg (MOZ) An der Wriezener Straße dreht sich jetzt der Kran. In dieser Woche werden geflochtene Stahlmatten für Bodenplatten verlegt, wird Beton gegossen. In zwei Häusern sollen 76 Wohnungen für Senioren entstehen. Bis Jahresende will die Schneider Systembau den Rohbau hochziehen.

Nachdem die Reste des Klub am See geschreddert und abgefahren wurden, läuft jetzt der Neubau auf vollen Touren. Unter Leitung von Florian Heinemann sind rund 15 Bauarbeiter der Firma Schneider Systembau aus dem sächsischen Radeburg in den nächsten Monaten auf der Baustelle, um den Rohbau der beiden Häuser hochzuziehen.

Der Portalkran wird vom Boden aus gesteuert. Andreas Hempf am kleinen Bedienpult kommt aus Meißen. Früher ist er die stählerne Leiter hochgeklettert. Er hebt die geflochtenen Stahlmatten für die Bodenplatte des Teilkellers an ihren Platz. Danach wird Transportbeton hineingeschüttet. Ebenso akkurat ausgemessen und schon betoniert sind die Streifenfundamente mit Sauberkeitsschicht für das Haus 1.

An allen Ecken und Enden brummen Motoren, graben sich Baggerschaufeln ins Erdreich, schäkeln Bauarbeiter Lasten an Kranhaken oder messen das Baugelände ein. Ihr Ziel: Noch in diesem Jahr soll der Rohbau beider Häuser stehen, bestätigt Schneider-Systembau-Prokurist Birk Wagner. In konventionellen Kalksandsteinmauern soll er hochgezogen werden: "Alles massiv und solide", sagt Wagner: "Nur die Filigrandecken werden fertig geliefert und vom Kran eingehoben."

Die 76 Wohnungen für Senioren werden auf zwei Häuser verteilt. Im Haus 1 werden alle zentralen Einrichtungen im Erdgeschoss untergebracht. So gibt es eine rund um die Uhr besetzte Rezeption, die gemeinnützige ProCurand GmbH nennt es einen Concierge, der sich um alle Anliegen der Bewohner kümmern werde. Auch ein kleiner Speisesaal und eine sogenannte Löffelküche werden im Erdgeschoss sein. "Für die Versorgung des Servicewohnens werden unsere Küche und unsere Wäscherei bereitstehen", stellt der Leiter der ProCurand-Seniorenresidenz Jenseits des Sees, Roland Lange, in Aussicht.

Die Leiterin der Unternehmenskommunikation der gemeinnützigen ProCurand GmbH, Eileen Engewicht, nennt auch andere Gemeinschaftsräume, die bei Interesse eingerichtet werden könnten, so vielleicht ein Nachbarschaftsraum für Begegnungen. Im Erdgeschoss von Haus 1 wird auch der Pflegedienst ProCurand ambulant, der Nachfolger der Firma Biloba, seinen Sitz finden. Dessen Mitarbeiterinnen stehen für alle pflegerischen und hauswirtschaftlichen Dienstleistungen an den Mietern bereit.

Im Haus 2 wird das Erdgeschoss auch Wohnungen beherbergen. Sie werden über eine Terrasse verfügen. In allen Wohnungen werden die Voraussetzungen für modernste Wohntechnologien geschaffen: Fernbedienungen für den Herd, Hausnotrufsystem, verbunden mit Bodensensoren und anderen Sicherheitsmerkmalen, darüber hinaus Sensoren an Türen und Fenstern sowie ein zentraler Lichtschalter.

Bereits ab 1. September, so kündigt ProCurand-Sprecherin Eileen Engewicht an, werde jeden Freitag ein Ansprechpartner für Mietinteressenten in einem Vermietungsbüro an der Baustelle zu finden sein, ab Oktober sogar jeden Tag.

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