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Granseer Volleyballer holen Beach-Vizemeister

Die Zweitliga-Volleyballer des SV Lindow-Gransee haben Vertsärkung an Land gezogen.
Die Zweitliga-Volleyballer des SV Lindow-Gransee haben Vertsärkung an Land gezogen. © Foto: MZV
Steffen Kretschmer / 05.09.2017, 06:30 Uhr
Gransee (GZ) Timmendorfer Strand, Paris, Gransee: Nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball erholt sich Eric Stadie derzeit in der Stadt der Liebe. In elf Tagen gibt er dann sein Debüt für den Zweitligisten SV Lindow-Gransee. Stefan Zwahr sprach mit dem 21-jährigen Neuzugang des Meisters von 2015.

Am Sonntag ging das Finale bei der nationalen Beach-Meisterschaft verloren. Überwiegt die Enttäuschung oder der Stolz?

Ganz klar die Freude. Direkt nach dem Finale gab es schon ein bisschen Frust, da wir auch einen Matchball hatten. Aber schon bei der Siegerehrung überwog die Freude.

In diesem Jahr haben Sie mit ihrem Beach-Partner Sebastian Fuchs zwei Turniere gewonnen. Wie waren die Erwartungen vor dem Saisonfinale am Timmendorfer Strand?

Mit einem solchen Erfolg hatten wir nicht gerechnet. Mit einem Auge hatten wir auf eine Medaille geschielt. Wir wollten unter die Top 5. Das war das Mindestziel.

Wird es das Duo Stadie/Fuchs auch in der kommenden Saison geben?

Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Ich bin gerade im Urlaub, auch Sebastian macht ein paar Tage frei. Dann setzen wir uns zusammen und reden.

Für den Winter haben Sie schon eine Beschäftigung gefunden. Wie kam es zum Wechsel nach Gransee?

Ich hatte wieder Lust auf die Halle. Und dann kam zufällig eine Anfrage vom neuen Granseer Trainer. Ich habe nicht lange gezögert.

Warum nicht?

Ich weiß, wie die Stimmung im Verein ist, da mein Bruder René schon in Gransee gespielt hat. Ich war ein paar mal zugucken. Für zweite Liga ist es ziemlicher Wahnsinn, wie die Fans abgehen. Zudem kenne ich viele Spieler der Mannschaft aus früheren Tagen beim VCO oder vom Beachen. Es wird eine coole Saison werden.

Wann steigen Sie ein?

Diese Woche habe ich frei. Dann steige ich mit ein und bin beim ersten Spiel am 16. September gegen Delbrück dabei.

Sie sind vielseitig einsetzbar, haben auch schon Libero gespielt. Auf welcher Position sehen Sie sich?

Geplant ist für mich schon der Außenangriff. Aber wenn mal jemand fehlt, kann ich auch an anderen Stellen aushelfen. Außer Mittelblock ist alles möglich.

Haben Sie Respekt vor der Liga?

Es stimmt schon, dass ich selber noch nicht 2. Liga gespielt habe. Wir hatten aber als Drittligist zwei Pokalbegegnungen gegen Bitterfeld und konnten ein Spiel gewinnen. Vom Niveau wird die Liga gut sein. Moers und Giesen haben sich gut verstärkt mit ehemaligen Erstliga-Spielern. Einen klaren Favoriten wird es aus meiner Sicht aber nicht geben.

Oft glänzen auch die Außenseiter, wie Deutschland bei der Europameisterschaft. Wie haben Sie das 2:3 im Finale gegen Russland am Sonntag gesehen?

Allein die Silbermedaille ist ein Erfolg, der ein bisschen überraschend kam. Nach dem Quali-Aus für die WM hat die Mannschaft den Frust in die nötige Aggressivität umgewandelt. Da wollten sie wohl ein bisschen was gutmachen. Allein wenn man Georg Grozer gesehen hat, wie er teilweise den Boden zerstört hat mit seinen Angriffen.

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