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Meinung

Harriet Stürmer 13.09.2017 19:24 Uhr

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Nauen (MOZ) Zwei Jahre nach dem verheerenden Brandanschlag auf eine Sporthalle in Nauen hat dieses dunkle Kapitel jetzt seinen würdigen Abschluss gefunden. Die Täter sind schon seit einiger Zeit verurteilt, wenn auch noch nicht rechtskräftig, aber zu hohen Haftstrafen, die Symbolcharakter haben. Und nun konnte auch die Halle wiedereröffnet werden - mit einem Fest, das das friedliche Zusammenleben der Menschen feiert.

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Harriet Stürmer

© MOZ

Die Tat war ebenso sinnlos wie erschreckend und hat das Ansehen ganz Brandenburgs beschädigt. 3,5 Millionen Euro Schaden hatten die Neonazis hinterlassen, weil die Halle als Notunterkunft für Asylbewerber vorgesehen war. Somit war der Anschlag die schwerste Straftat im Zusammenhang mit fremdenfeindlichen Angriffen auf Asylbewerberunterkünfte in Brandenburg seit 20 Jahren.

Umso wichtiger ist es, dass die Halle so schnell wieder aufgebaut werden konnte. Es zeigt, dass sich niemand von solch niederträchtigen Taten unterkriegen lässt. Größten Respekt verdienen auch die vielen Nauener, die sich gegen Gewalt und Fremdenhass gestellt haben.

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