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Toter Elch nicht im Museum zu sehen

Andreas Wendt / 13.09.2017, 22:50 Uhr
Potsdam (MOZ) Der am Dienstag auf der A12 bei Fürstenwalde (Oder-Spree) bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzte Elch wird nicht im Potsdamer Naturkundemuseum ausgestellt. Wie die Sprecherin des Museums, Anne Vierling, am Mittwoch sagte, weise das Tier durch die Kollision vermutlich mit einem Laster so schwere Brüche auf, dass lediglich die Knochen in die wissenschaftliche Sammlung aufgenommen werden. Das Fell werde von einem Gerber verarbeitet.

Vermutungen, wonach der Elch angeschossen worden sein soll, haben sich nicht bestätigt. Die Untersuchung des Kadavers nach dem Transport ins Naturkundemuseum habe ergeben, dass das Tier Beckenfrakturen, einen Schädelbasisbruch sowie Rippenbrüche aufwies. Inzwischen ist auch die zweite Schaufel des Geweihs gefunden worden.

Der Unfallgegner bleibt indes unbekannt. Autofahrer hatten am Dienstagmorgen das am Rand der Autobahn liegende Tier gemeldet. Die Autobahnmeisterei lud den Kadaver anschließend mit einem Kran auf und transportierte ihn ins Naturkundemuseum.

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