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Gabriel mahnt im Atomstreit diplomatische Lösung an

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel eröffnet die Ausstellung «Deutschland 8» in Peking (China) und steht dabei vor der Plastik "Uranus" von Markus Lüpertz.
Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel eröffnet die Ausstellung «Deutschland 8» in Peking (China) und steht dabei vor der Plastik "Uranus" von Markus Lüpertz. © Foto: dpa
17.09.2017, 11:35 Uhr
Peking (dpa) Nach den jüngsten Sanktionen gegen Nordkorea hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) auch diplomatische Gespräche angemahnt, um den Atomkonflikt zu entspannen. Notwendig sei eine "Kombination aus klarer Haltung und auch Sanktionen und gleichzeitig diplomatischer Angebote"?, sagte Gabriel zum Auftakt seiner Chinareise am Sonntag in Peking.

Es sei notwendig, dass die USA, Russland und China zusammenarbeiten. "?Ohne die Kooperation der drei werden wir die Probleme nicht lösen"?, sagte Gabriel und rief zu einem "?neuen Anlauf zur Entspannungspolitik"? auf.

Gabriel warnte davor, dass das Beispiel Nordkorea Schule mache. "Dann werden auch andere Länder in der Welt versuchen, in den Besitz von Atomwaffen zu kommen. Und auch in unsere Nachbarschaft, in Afrika, werden Staaten dann sagen, guck mal, man kann sich das beschaffen. Die Welt schaut zu und nichts passiert."

Vor politischen Gesprächen am Nachmittag, eröffnete der Außenminister die Kunstausstellung "Deutschland 8".

Das einmalige Projekt in sieben Museen und einem Dialogforum in Peking zeigt 320 Werke von 55 deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Die Schau ist die Antwort auf die Ausstellung "China 8" vor zwei Jahren, als in acht Städten an Rhein und Ruhr 500 Werke chinesischer Künstler gezeigt worden waren.

Der Außenminister wollte sich auch nur wenige Stunden in der chinesischen Hauptstadt aufhalten und nach seinen Gesprächen noch am Abend sofort wieder nach Berlin zurückreisen.

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