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17.09.2017 16:54 Uhr

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Bulgarien: Nicht-Beitritt zur Eurozone kein großes Drama

Sofia (dpa) Bulgarien hat gelassen auf die Initiative  von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zur Einführung des Euro in allen EU-Mitgliedsländern und den Beitritt aller EU-Staaten zum Schengenraum reagiert. "Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir bei unserem Beitritt zum Schengen(-Raum) und zur Euro-Zone letzten Endes über einen politischen Akt sprechen", sagte die Chefin des Etat- und Finanzausschusses des bulgarischen Parlaments, Menda Stojanowa, dem Staatsradio am Sonntag.

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Ein Nicht-Beitritt Bulgariens zur Euro-Zone sei "kein fürchterliches Drama", sagte Stojanowa zu Einwänden aus Eurogruppe-Staaten gegen eine voreilige Euro-Einführung in dem ärmsten EU-Land. Mit seiner im Verhältnis 1,95:1 zum Euro fixierten Nationalwährung Lew unterscheide sich Bulgarien erheblich von den anderen Nicht-Euro-Staaten, sagte Stojanowa. Sie befürchte daher nicht, dass eine Übernahme des Euro negative Auswirkungen auf die Volkswirtschaft und auf Preise haben könnte. Bulgarien ist seit 2007 EU-Mitglied.

Ministerpräsident Boiko Borissow sieht Bulgariens Beitritt zur Eurozone als "nationale Priorität" während seiner Anfang Mai 2017 begonnen, dritten Amtszeit. Bulgarien erfüllt zwar die vier so genannten Konvergenzkriterien zur Euro-Einführung - Inflationsrate, Haushaltsdefizit, Wechselkursentwicklung und Zinssätze -, seine Wirtschaft ist aber noch nicht konkurrenzfähig.

"Bulgarien hat die Kriterien (zum Schengen-Beitritt) schon seit Jahren erfüllt", hatte Vizeregierungschefin und Außenministerin Ekaterina Sachariewa nach Junckers Grundsatzrede gesagt.

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