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Zum dritten Mal in dieser Saison drei Auswärtspunkte verbucht

Marcus Erben / 17.09.2017, 18:31 Uhr
Premnitz (MOZ) Mit einem verdienten 3:1-Erfolg bei Chemie Premnitz sind die Landesliga-Fußballer des FC Schwedt zum dritten Mal in dieser noch jungen Saison als Sieger von einer Auswärtspartie zurückgekehrt.

Die Gäste boten den besseren Start. Philipp Ulrich zog bis zur Grundlinie, nach seiner Eingabe ins Zentrum bekam Marcin Lapinski keinen richtigen Druck hinter den Ball (2.). Ulrichs Schuss verfehlte danach knapp das Ziel (8.). Dann fing der formverbesserte Marcin Lapinski einen Abstoß ab und bediente mustergültig seinen mitgelaufenen Sturmkollegen Pawel Iskra. Doch dieser scheiterte frei vor Keeper Nkengafack Asaba mit zu schwachem Abschluss (9.). Die letzte Gelegenheit einer guten FCS-Anfangsphase versiebten Iskra und Ulrich im Duett aus Nahdistanz (18.).

Das rächte sich: Konnte der Gast bei Hans Büchners Kopfball noch klären (23.), spielte Schwedts Defensive in der nächsten Aktion vergeblich auf Abseits - Sebastian Krumbholz umkurvte auch noch Schlussmann Sven Lenz und schob zum 1:0 ein (24.).

Die Platzherren bekamen Oberwasser. Robust und nicht zimperlich bis an die Grenzen des Erlaubten zu Werke gehend, trafen sie auf minutenlang "angeschlagene", unkonzentrierte Gäste. Das Umschalten aus dem Offensiv- in den Defensivrhythmus hakte mächtig. Viele Zweikämpfe gingen halbherzig verloren. Beim Spiel in die Spitze schenkte man etliche Bälle zu schnell wieder her.

In der Pause schworen sich die Schwedter noch einmal ein, wollten unbedingt etwas Zählbares mitnehmen. Erste Möglichkeit: Fuchs-Anspiel zentral auf Iskra - Schuss am Tor vorbei (48.). Der Gast übernahm aber gegen erstaunlich passive Gastgeber immer mehr das Zepter, der Druck auf das TSV-Tor wurde von Minute zu Minute größer. Als Marcin Lapinski antrat und quer auf Michal Adamczak ablegte, schloss dieser aus 16 Metern per Flachschuss präzise zum 1:1 ab (60.).

Der FCS brachte frische Kräfte - diese leiteten die Wende ein. Sensationell die Vorbereitung zum Gäste-Führungstreffer: Lukasz Kargol setzte sich auf engstem Raum gegen drei Gegenspieler durch und flankte von der Grundlinie - Marcin Lapinski lief ein und verlängerte per Kopf in den linken oberen Winkel (1:2/79.). Dann steckte Adamczak auf den startenden Dawid Glubs durch, doch dem Youngster fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit (83.).

Doch spätestens mit Kargols Kopfballtor nach Büchner-Ecke hoch unter den Balken zum 1:3 war der Kuchen gegessen (85.). Chemie fehlte die nötige spielerische Frische, um zurückschlagen zu können. Den Schwedtern war's recht: Aufgrund einer deutlichen Steigerung in Hälfte zwei traten sie mit drei wertvollen Punkten den Heimweg an.

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