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Ulrich Gelmroth 17.09.2017 18:39 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Preussen übernimmt rote Laterne

Eberswalde (MOZ) Bitter für die Eberswalder Preussen. Durch einen Foulelfmeter in der Schlussphase wurde das Spiel der Fußball-Brandenburgliga gegen den MSV Neuruppin vor eigenem Publikum mit 0:1 verloren. Nach dem Auftakt-Unentschieden gegen Union Klosterfelde war es nun bereits die dritte Niederlage in Folge.

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In der Kritik: Nach dem Saison-Fehlstart der Preussen gerät nun auch Trainer Frank Rohde (M.) zunehmend unter Druck.

© Ulrich Gelmroth

Während der MSV Neuruppin seinen sechsten Tabellenrang durch den knappen Auswärtssieg behauptete, gehen die Eberswalder mit nur einem Zähler schweren Zeiten entgegen. Bei den Eberswaldern werden derzeit die Sorgen immer größer, eine Wiederholung des Vorjahresszenario droht, als man nach vier Spielen, punktlos, ebenfalls Schlusslicht war. Mental somit eine schwierige Phase für die Preussen, die sich gegen Neuruppin so viel vorgenommen hatten, einen Befreiungsschlag fest im Fokus hatten.

Kampfgeist und Einsatzwillen kann man den Preussen auch gegen den MSV nicht absprechen. Doch spielerisch waren Defizite sichtbar. Dabei schienen die Gäste, als Sechster beim Vorletzten angereist, diesmal nicht unschlagbar. Aber insgesamt wirkte die Elf von MSV-Trainer Henry Bloch homogener, eingespielter und am Ball sicherer. "Wir waren das aktivere Team, hatten Feld- und Chancenvorteile. Einzig die Torausbeute stimmte nicht", so der Gästetrainers. Ratlosigkeit nach den 90 Minuten hingegen erneut bei den Eberswaldern, hatte man doch lange die Chance auf einen Sieg oder Punktgewinn sich offengehalten.

Das Spiel begann dann auch mit einem Powerplay der Gäste. Preussen wurde in die eigene Hälfte gedrückt. Lennard Peter im Preussen-Kasten war jedoch erst in der 13. Minute, bei einem Weckwerth-Schuss ins Eck, richtig gefordert. Ansonsten hatte die umgestellte Eberswalder Abwehr, in der Paul Ziethen als Linksverteidiger für Lars Schöffel auflief, der die linke Außenbahn diesmal besetzte, alles im Griff. Den Schüssen der Gäste aus der Distanz fehlte zudem die Präzision. Ähnlich agierten auch die Eberswalder im Angriff, strahlten nur selten Torgefahr aus. So neutralisierte sich die Partie im Mittelfeld. Kam doch einmal ein Schuss durch, war Torwart Peter zur Stelle. Wie beim Lemke-Schuss (34.). Trainer Bloch hatte, so sein Hinweis, den erfahrenen Torjäger aus dem Mittelfeld an die Seite von Marcel Weckwerth in die Spitze beordert, um mehr Druck aufzubauen, Auf der Gegenseite ließen die Preussen jetzt ihrerseits gute Möglichkeiten aus. Torlos wurden daher die Seiten gewechselt.

Wie zu Beginn drückten die Gäste sofort dem Geschehen ihren Stempel auf. Weckwerth scheiterte am starken Peter im Preussen-Tor (50.). Dann die wohl besten Eberswalder Führungschancen. Erst scheiterte Stürmer Soheil Gouhari an Keeper Wilke (56.). Dann rettet Abwehrchef Kevin Blumenthal für seinen Keeper, vereitelt den Torerfolg von Marvin Wegner (58.). Sekunden später die nächste Rettungstat des Abwehrchefs im Sechzehner. Diese brachte Blumenthal zwar die Gelbe Karte ein, verhinderte aber die Preussen-Führung. Ein feiner Konter über Nick Lange auf Gouhari folgte. Doch der Schuss des Stürmers ging über den MSV-Keeper und den Querbalken hinweg. Torchancen hatte Eberswalde einige, um in Front zu ziehen. Sie blieben wie so oft alle ungenutzt. Zumal Blumenthal erneut auf der Linie (76.) per Kopf eine Topchance der Preussen entschärfte. Nur zwei Minuten darauf die spielentscheidende Aktion im Spiel. Der Ball wird vorm Sechzehner von den Gästen quer gespielt und plötzlich in die Spitze auf Stürmer Weckwerth gepasst, der von Ziethen bedrängt wird. Schiedsrichter Robert Nitz sah es so: "Der Stürmer wurde am Bein getroffen". Elfmeter. Keine Chance für Torwart Peter gegen den platzierten Schuss von Yulian Radkov Vladimirov. Neuruppin führte 1:0 (79.) und spielte problemlos die Zeit bis zum Abpfiff runter.

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